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Schlagwort: Stavanger

Vitenfabrikken

Vitenfabrikken

Heute regnete es (Überraschung!) und das Heldenkind und ich wollten mal wieder etwas unternehmen. Also zückten wir die Årskort und nahmen uns ein weiteres Museum vor.

Die Vitenfabrikk liegt in Sandnes, also auch echt nicht weit weg. Das Prinzip ist ähnlich wie das Universum in Bremen, also massig Experimente zum Ausprobieren. Während das Universum noch ne Ecke größer und cooler ist, waren hier gefühlt mehr „kindertaugliche“ Experimente dabei – leider aber aktuell viele kaputt. Das Heldenkind hatte trotzdem richtig Spass und einen halben Tag kann man dort problemlos verbringen. Favoriten: Eine Ministadt mittels Wasserkraft beleuchten, Kugeln statistisch verteilt durch Gänge kullern lassen und mit einer Schraube Bälle zur Decke befördern.

Prädikat: Kindertauglich, da fahren wir nochmal hin 🙂

Maritimes Museum Stavanger

Maritimes Museum Stavanger

Bei sinnflutartigem Regen machten wir uns heute auf den Weg wieder einmal unsere Museumsjahreskarte (Wort des Tages: Jahreskarte = Arskort – gesprochen von meiner Norwegischapp: Arschkort;)) zu nutzen. Auf dem Weg allein 3 Unterbrechungen wegen Weltuntergangsregen…guter Tag für Museum!

Die aktuelle Ausstellung widmet sich der norwegischen Seefahrt in und zwischen den Weltkriegen. Das war für einen Vierjährigen nicht so gut geeignet, also haben wir uns hauptsächlich die Modelle angeguckt.

Zusätzlich gibt es aber einen tollen Kinderspielraum mit allerlei Rollenspielmaterial. Ein großes begehbares Schiff mit Ladekran und Positionsleuchten, ein Kaufmannsladen, eine Post und ein Marktstand samt Inhalt, Fässer, Mehlsäcke, Koffer, Gewichte, massenweise Konservendosen und ein uraltes funktionierendes Kurbeltelefon. Wenn man es darauf anlegt (und mehrere Kinder dabei hat) könnte man hier locker den ganzen Tag verbringen;) Das Heldenkind verbrachte fast zwei Stunden damit seelig Dinge auf Sackkarren durch die Gegend zu fahren und ausgiebig das Schiff mit allem auffindbaren Material zu beladen. Da ist es dann wirklich mal schön viel Zeit zu haben. Das Aufräumen hat dann halt auch etwas gedauert…;)

Definitiv einen weiteren Besuch wert!

Stavanger Konservenmuseum

Stavanger Konservenmuseum

Aus der Reihe „Wir haben eine Jahreskarte und werden sie benutzen“:

Das Konservenmuseum ist ein süßes kleines Museum in einer ehemaligen Sardinendosenfabrik in der Stavanger Altstadt. Vor dem Ölboom wurden hier nämlich reichlich Fischkonserven hergestellt. Wusst ich auch erst aus dem Barnemuseum. In dem Museum kann man die (ehemals) dampfbetriebenen Maschinen dafür in Aktion erleben, den ersten Werbefilm für eine der Fabriken von ca. 1905(?) angucken und an den entsprechenden Tagen auch geräucherte Fische probieren.

Leider für uns lief gerade eine englischsprachige Führung in dem kleinen Museum, so dass das Heldekind nix verstand, trotzdem leise sein musste und ich ihm auch nicht so wirklich laut was erklären bzw wir etwas ausprobieren konnten. Somit war das ganze etwas schwierig. Auch sonst kann man hier meiner Meinung nach nur so ca. 30 min verbringen, aber als Erwachsener mit Führung hätte ich es ganz spannend gefunden.

Für einen 4-jährigen wars eher nix. Aber nebenan gabs Waffeln;)

19.7.2019: So!

19.7.2019: So!

Heute waren es 19° und nur unwesentlich viel Wind und somit der Tag an dem das Heldenkind und ich das erste Mal im See schwimmen waren. Es war sehr kalt aber auch sehr großartig und dringend wiederholungswürdig;) Im Gegensatz zu meinen Erwartungen springen übrigens nicht alle Norweger bei 15° zum Baden in den Fjord. Nur die Kinder.

Außerdem zum Thema „So!“: Das Heldenkind kann (wieder) Fahrrad fahren. Diesmal hoffentlich dauerhaft;) Es kurvt wie besengt über den Parkplatz, der jetzt Schulferien sei Dank leer ist. Zwischendurch zurück aufs Laufrad zu wechseln war also definitiv die richtige Entscheidung. Wasbinichstolz!

Ansonsten waren wir gestern bei Regen nochmal am anderen Ufer der Altstadt von Stavanger und es ist ja schon sehr idyllisch da. Auch wenn die Kreuzfahrtschiffe eeeeetwas überdimensioniert sind;)

Trotz Regen…
…sehr idyllisch!
Suchbild: Was passt hier nicht? (Richtig, der hässliche Zaun:D)
Vigdelstranden

Vigdelstranden

Der heutige Strand in der Testreihe befindet sich etwa 500 m südlich des Ølbergsanden und ersetzt diesen Favorit durch einen neuen 😉

This Strand features eine kostenlose Toilette, Dünen, Sandstrand mit feinem Sand, einen Bach (leider verunreinigt sagt das Schild, aber das Schild steht gefühlt an jedem Bach…), tolle Kletterfelsen und gleich noch zwei Berge zum draufklettern an beiden Seiten, davon einer mit Bach.

Vigdelstranden

Unser genialer Plan, dass wir da Windstille haben, da ja der Wind von Norden kommt wurde dadurch vereitelt, dass der Wind auf Westen drehte…nuja 🙂 Toll wars trotzdem und wunderbar sonnig, wenn auch definitiv zu kalt zum baden.

Trollskogen (Hundvag)

Trollskogen (Hundvag)

Über die große Brücke geht es aus Stavanger Zentrum hinüber auf die Insel Hundvag. Bei Sonne aber reichlich Wind war an Baden nicht wirklich zu denken und so machten wir uns auf Empfehlung hin auf dort den Trollskogen, ein kleines Waldgebiet, zu erkunden.

Küste am Trollskogen

Allein die Aussicht von der Brücke zur Insel rüber war schon schön, und der Wald ist für Kinder auch super geeignet. Am Rastplatz ist alles voller improvisierter Schaukeln, Balancierseile und Hütten und an der Küste gibt es klasse Felsen zum Klettern mit pfützenweise interessantem Zeug aus dem Meer 🙂 Und Schiffe beobachten geht von hier auch prima! Am nördlichen Ende des Wäldchens gibt es dann einen süßen kleinen Bach an dem man toll spielen kann und wir hatten auch viel Spaß auf der Suche nach bunt bemalten Steinen, die im Wald versteckt waren (was es damit wohl auf sich hatte?).

Ein schöner Platz für einen Ausflug mit Kind!

Norsk Barnemuseum

Norsk Barnemuseum

Da waren wir heute auf vielfache Empfehlung – aber irgendwie hat es uns fürs Heldenkindalter (4) nicht so supergut gefallen. Es wurden aus verschiedenen Epochen jeweils zwei Kinder vorgestellt und was die so tun, aber es war (natürlich) entweder norwegisch oder viel Text zum übersetzen und bis auf die Kleidung die man anprobieren konnte, waren die Mitmachsachen eher für größere Kinder. Weiter hinten gab es dann noch diverse alte Spielzeuge, da hatte das Heldenkind mehr Spaß dran, aber insgesamt waren wir sehr schnell „durch“. Da war das Ölmuseum deutlich ergiebiger für dieses Alter.

Bybarn Festival und Oljemuseum

Bybarn Festival und Oljemuseum

Am Samstag waren wir in der Stadt und wollten eigentlich zum überall mit Plakaten angekündigten Bybarn Kulturfestival für Kinder am Geoparken. Nunja….stattgefunden hat es immerhin;) Sah dann größenmäßig in etwa so aus:

Bybarn 2019

Es gab einen Stand mit Waffeln, nen kleinen Parcours und 3 Container mit Bastelangeboten für eher größere Kinder. Und dann noch Vorführungen. Die, der wir beiwohnten bestand darin, dass eine weißgekleidete Frau zu elektronischer Musik durch die Gegend schritt, ab und zu beiläufig etwas akrobatisches tat und dazu Seifenblasen pustete…das war also schon sehr Kunst 😀

Immerhin gab es eine Seifenblasenmaschine und somit locker 30 min Beschäftigung für das Heldenkind;)

Zum Glück ist direkt daneben das Ölmuseum, Gutschein hatten wir auch mit und somit waren wir dann einfach noch dort. Und das war sehr großartig. Viel zum Text lesen sind wir natürlich nicht gekommen, aber es gab viele coole Modelle und Dinge zum drauf rumklettern (Rettungsinsel, Rov, Tauchboot, Rettungsrutsche…), so dass auch das Heldenkind viel Spaß hatte. Und einen sehr schicken Indoorspielplatz in Form einer Bohrinsel mit Kran und Hubschrauber – der war auch Klasse. Für uns Erwachsene fand ich den relativ kritischen Umgang der Norweger mit dem Öl spannend. Die Entwicklung, die Unfälle und daraus folgende staatliche Überwachung des Ganzen. Dass da blauäugig mit den Risiken umgegangen wird kann man nicht sagen. Wir waren fast 2 Stunden da und könnten uns gut vorstellen nochmal zu kommen.

Ølbergsanden

Ølbergsanden

In unserer Strand-Testreihe waren wir am Montag noch am Ølbergsanden, etwas südlich von Sola.

Ølbergsanden

Dort ist der Verkehrslärm deutlich weniger, das hat mich in Sola schon etwas gestört. Ansonsten scheint es dort generell lebhafter zuzugehen, denn es gibt zwei Campingplätze und ein Restaurant am Strand. Der Strand ist nicht riesig und roch an dem Tag wo wir dort waren sehr nach Seetang. Aber es gibt eine coole kleine Wasserfallhöhle, die sehr abenteuerlich aussieht, mit zugehörigem Bach. Noch ein paar Felsen zum Klettern und schöner Sandstrand und schon verging die Zeit wie im Fluge und wir waren völlig ungeplant gleich 4 Stunden dort.

Wasserfallhöhle:) K.a. ob die Wasserqualität des Bachs OK ist, es gibt etwas braune Ablagerungen, aber sonst sehr schick!

Drum herum sieht man sehr grüne Hügel mit weniger grünen Bunkern drauf. Vermutlich kann man da auch gut noch ein bisschen spazieren gehen, das werden wir dann bei einem neuen Besuch in Angriff nehmen.

Tag 43: Und nu isser wieder weg,

Tag 43: Und nu isser wieder weg,

der Besuch. Schön wars! Auch wenn sowohl Hin- als auch Rückflug problematisch waren (wegen Verspätung bzw wegen Streik), aber irgendwie hat es ja geklappt.

Wir waren Stavanger angucken und Samstag dann ausgiebig shoppen. Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte Mal in weiblicher Begleitung einkaufen war – das muss mindestens 4 Jahre her sein. Macht ja fast Spaß – ganz vergessen:D Und wie die C es so schön formulierte: Wir haben eben das gleiche Shopping Tempo. Also eher langsam. Und viel überlegen. Muss ja alles wohl durchdacht sein, nech;) Aber erfolgreich waren wir trotzdem.

Am Samstag Abend durfte ich dann mit dem Heldenmann dessen Geburtstagsgeschenk einlösen gehen, welchiges ein gemeinsames Abendessen in der Villa 22 war. Das Heldenkind war (überraschenderweise) vollkommen euphorisch am Abend von C ins Bett gebracht zu werden und es hat sich auch voll gelohnt für ihn, denn so viel bekam er wohl noch nie am Stück vorgelesen 😀 Irgendwann versicherte C ihm dann wohl ausreichend glaubwürdig, dass sie ihm auch morgen noch weiter vorlesen würde und er war vollkommen erleichtert endlich schlafen zu dürfen – verpassen wollte er ja auch nix;) Sehr süß!

Wir hingegen fuhren mit dem Fahrrad schick ins Restaurant und kamen dann beide mit Helm und Warnweste in der Hand rein. Fühlte sich irgendwie witzig an. Und das Essen war sehr lecker und alles wunderbar schön! In Stavanger ist am Samstag Abend richtig was los, alles ist bunt beleuchtet und voller Leute draußen in den Restaurants. Es macht richtig Spaß da herum zu laufen (besonders, wenn man die letzten 3 Jahre in einem Dorf wohnte, wo um 8 die Bürgersteige hochgeklappt wurden). Sogar der Wochenmarkt hat sich seit März schon von einem auf 3 Autos vermehrt !!11 Es besteht also noch Hoffnung!

Stavanger bei Nacht – allerdings Sonntag Abend, da wars wieder leerer

Am Sonntag waren wir dann auf Fjordkreuzfahrt light. Und Abends dann schon wieder aus. Diesmal Burger essen mit der C. Mjam! Leider ist deren Flug dann wegen Streik ausgefallen und der Montag verging mit Umbuchen etc eher unentspannt, aber trotzdem war es so schön. Danke liebe C!