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Tag: Unterwegs mit Kind

21. – 23.10.2023 Einsiedel

21. – 23.10.2023 Einsiedel

Recht spontan fragte uns die U. ob wir dieses Wochenende mit nach Einsiedel wollten und hurra, das wollten wir! Von Einsiedel hat sie mir schon so viel erzählt und genaugenommen ist das auch der Grund warum wir uns kennen, denn wenn sie mir damals beim Mitbewohnerinnencasting nicht erzählt hätte, dass sie ursprünglich mal Abenteuerspielplätze entwerfen wollte, dann wärs ggf die andere Mitbewohnerin geworden;)

Das ganze war dann (wie ich etwas überrascht die Woche davor feststellte) gar nicht nur mit U sondern mit der ganzen U’schen Großfamilie – aber obwohl das Heldenkind und ich die einzigen Fremdkörper waren, war es sehr großartig und ich glaube wir haben nicht sooo dolle gestört;)

Ich wusste vorher auch gar nicht so richtig genau was uns da jetzt eigentlich erwartet, außer dass es ein riesiger Spielplatz und voller Tunnel ist. Und die Homepage ist auch so verworren, dass man (ohne vorher schon mal dort gewesen zu sein) absolut keine Chance hatte, herauszufinden worum es dort eigentlich geht. Alle nützlichen Informationen sind so gut in irgendwelchen turisedischen Legenden verborgen, dass nur Eingeweihte in der Lage sind dem Ganzen irgendeinen Sinn abzuringen (was sich dann vor Ort übrigens fortsetzt – es gibt zwar überall Erklärungsschilder, aber die geben eigentlich auch keinerlei nützliche Informationen weiter. Verwirrum! )

Also hielten wir uns an U’s Packliste und packten ganz viele warme Sachen, die dreckig werden konnten, ein und fuhren einfach mal hin;)

Leider waren wir Freitag erst im Dunkeln dort, so dass wir an dem Tag auch nicht mehr richtig schlauer wurden … aber dass unser Erdhaus einen Kannibalenkessel im Innenhof und einen Esel auf dem Dach hatte, gab schonmal einen guten Vorgeschmack;)

Das Heldenkind und verstand sich zum Glück immer noch sehr gut mit den anderen Kindern und wir hatten sie auch so rechtzeitig im Bett, dass der nächste Tag nicht durch Schlafmangel gefährdet wurde:) Auf dem Weg zum Frühstück wollte man dann am liebsten schon sofort auf Erkundungstour gehen, denn alles war bunt und spannend und überall waren Brücken und Stege und Tunneleingänge und Baumhäuser zu sehen. Wir schafften es aber vorbei, und auch die Murmelbahn über mehrere Stockwerke konnte uns bei unserer Queste nach dem Frühstück nicht aufhalten, muahaha! Wir lernten mit den Kindern noch fix auswendig, dass sie immer zusammenbleiben sollten und wo sie wohnen (denn die länger im Blick zu behalten war gänzlich aussichtslos), waren noch kurz zusammen bei den Murmeln und schwupps waren sie weg. Man driftete dann noch eine Zeit hinterher, während immer mal aus irgendwelchen Tunneln oder so Gittergängen oben in den Bäumen die Stimmen zu hören waren… Aber irgendwann gingen wir dann auch einfach selbst erkunden;) Und fanden heraus das in Turisede nicht nur Esel auf dem Dach wohnen. Das unsere Füße zu groß für Gittertunnel sind und wir die Schleifen einfach nicht so richtig gut schafften. Und und und;) Und als Kinderanlaufpunkt war einfach immer wer im Erdhaus, wir waren ja zum Glück genug Leute.

Nachmittags dann Kannibalenkessel von innen und Abends dann erst Nachtwanderung für die Kinder und dann um 11 (nachdem die mittelmäßig imposante Glocke erklang;)) nochmal für die Erwachsenen.

Am nächsten Tag erkundeten wir dann noch das Zauberschloss (und ich habe gaaaar keinen Muskelkater davon im Entengang durch viel zu kleine Tunnel zu watscheln;)) und fanden dann noch ein ganz neues riesiges Tunnelsystem in dem die Kinder passend zum angepeilten Abreisezeitpunkt dann auch unauffindbar verschollen waren;) So waren wir dann erst einen Zug und eine halbe Stunde Verspätung (auf den letzten Metern … echtma!) später zu Hause und ziemlich fertig. Das Heldenkind verkündete, es wäre am liebsten die ganzen Ferien dort geblieben. Dahin also auf jeden Fall nochmal fahren:)

4.9.2022

4.9.2022

In der letzten Woche war der Heldenmann dann doch nochmal zu Hause, denn die Termine für TÜV, Zoll, Anmeldung und wasnichtalles fürs Auto zogen sich gleichmäßig über mehrere Tage. Zum Glück war aber auch noch ein bisschen Zeit übrig, was uns zum Einen frisch gekärcherte Terrassendielen und Deko an den Wänden bescherte und zum Anderen auch noch für einen ausführlichen Spaziergang durch Babelsberg und den Park Babelsberg reichte. Das ist schon auch sehr schön da.

Die Babelsberger Steppe

Donnerstag ging es dann bei mir wieder los mit Arbeit, und 6 h Homeoffice ist schon nochmal was anderes als 4. Aber passt schon und es haben sich zumindest alle sehr gefreut, dass ich zurück war:)
Am WE war dann Fortbildungsreise für den Flo angesetzt, denn der war noch nie im Watt und das kann ja nicht so bleiben;) Somit traf sich die Familie zur gemeinsamen Reise nach Cuxhaven in der Heldenbase. Am Donnerstag hatte ich kurzzeitig überhaupt keine Lust hinzufahren, weil die Bahn-App behauptete, dass alle Züge komplett überfüllt sein sollten… Zu meinem grenzenlosen Erstaunen war es echt sehr leer und wir bekamen auf dem Hinweg sogar noch Sitzplätze nebeneinander!!111 Und nun sitzen wir gerade im Zug zurück und da sind wir, weil der ICE ewig verspätet war, in einen außerplanmäßig fahrenden IC gestiegen und haben da sogar ein komplettes Abteil für uns! Ich bin also sehr froh, dass mich das nicht von der Fahrt abgehalten hat, denn das WE war super schön!
Um 10 trafen wir uns in Sahlenburg und liefen dann erstmal zwei Stündchen durchs Watt und sammelten diverses Viehzeug, inklusive eines ziemlich benebelten Wattwurms, der sogar zu träge war sich einzubuddeln und somit uns allen mal einen Nahkontakt ermöglichte;) Da wir alle Panikschafe sind, zogen wir uns zu Niedrigwasser um 12 schon wieder aus dem Watt zurück – da hätten wir ja locker noch 2 h Zeit gehabt bis das Wasser auch nur annähernd in die Nähe gekommen wäre… aber egal, so mieteten wir uns ganz dekadent nen Strandkorb, das Heldenkind fand schnell Anschluss zum spielen und wir Erwachsenen konnten schön quatschen:)
Dann gingen wir irgendwann lecker essen in ein Restaurant mit sehr schöner Aussicht und danach wieder an den Strand. Irgendwann kam das Wasser, wir plantschten ein bisschen mit den Füßen drin rum, das Heldenkind rettete eine große Krabbe, die ihre Beine in Seetang verheddert hatte, gingen noch kurz spazieren und dann war der Tag auch schon vorbei:) Unspektakulär aber wirklich voll schön.

Heute waren wir in der Kiesa schwimmen und haben noch gegrillt und nu gehts ab nach Hause:) Gut, dass wir doch gefahren sind!

Drachenfest 2022

Drachenfest 2022

Heute bin ich zwar komplett erschlagen, weil wir den ganzen Tag bei 30° Potsdam besichtigt haben, trotzdem hier ein kurzer Drachenfestbericht, bevor es ganz untergeht.

Kurzzusammenfassung: Wir hatten einen richtig tollen Familienausflug mit interessantem Rahmenprogramm. Rollenspiel hat jetzt von meiner Seite aus eher seeehr begrenzt stattgefunden. Das lag allerdings weniger am Heldenkind, sondern eher daran, dass wir aufgrund der Hitze viel im Lager rumgehangen haben und dort alle konsequent OT waren. Da ich die Gruppe aber schon kannte, hatte ich nichts anderes erwartet und es waren wirklich sehr nette Leute mit denen das sehr viel Spaß gemacht hat. Und das Heldenkind hat sich mit dem gleichaltrigen Mädchen richtig super verstanden und die beiden haben toll gespielt.

Wahllos angesammelte Highlights:

Das Anfangsritual. Das Heldenkind war vollkommen geflasht von Musik und Licht und Feuershow. Danach hatten die Orks einen Angriff auf das weiße Lager angekündigt, d.h. die Kinder durften im Schutz der Avatarin im Dunkeln durch eine Gasse von fackeltragenden Orks zurück ins Lager, bevor der Kampf losging. Das Heldenkind war wirklich komplett begeistert und ich glaub das war wirklich eins der einddrucksvollsten Erlebnisse auf dem DF. Gut, dass mein Heldenkind sich bei sowas nicht gruselt;)

Auch sonst haben wir und mit Elan als Schlachtentouristen betätigt. Große Begeisterung! Sonst bevorzugter Aufenthaltsort war die Kita “ Die kleinen Herolde“. Die Eltern der kleineren Kinder hatten ein extra Zelt mit einer Menge (OT-) Spielzeug eingerichtet und auch wenn es etwas stumpf war, da beaufsichtigenderweise davor zu sitzen, herrschte so auch im Mittagsloch nie Langeweile.

Die Mutter der Spielkameradin war außerdem deutlich besser vorbereitet als wir und hatte reichlich Süßigkeiten und Blitzschutzamulette (mit Geld zurück Garantie, falls man doch mal vom Blitz getroffen wurde – das Heldenkind erläuterte diesen Punkt immer mit besonders großem Enthusiasmus;)) dabei, die die Kinder verkaufen konnten. Die Kinder sind also mit Feuereifer durch die Lager gezogen und haben wirklich ein Vermögen in Kupfer verdient. Davon wurde dann ein süßer Häkelgekko und eine Menge Schmuck gekauft. Außerdem wurde ein nicht unerheblicher Teil des Gewinns sofort im Lagercafe „Zum hinkenden Einhorn“ in alkoholfreie Cocktails und Apfelpfannkuchen angelegt. Ich glaub die drei Kinder waren da die besten Kunden und den Kampfplatz hatte man auch gut im Blick:)

Am Mittwoch war ein weiter Tag Festfrieden und ich nach einem ausführlichen Stadtbummel hatte ich kinderfrei und verbrachte den ganzen restlichen Abend damit auf verschiedenen Bällen zu tanzen. Hach, das hat wirklich sehrsehrsehr viel Spaß gemacht nach der langen Zeit!

In der Stadt gab es sowohl Slush als auch Softeis. Wir aßen seeehr viel Eis:)

In der Nacht gibt es auf dem Quast einfach einen unfassbar schönen Sternenhimmel!

Es gab sowohl einen Golem, als auch so ein seltsames Käfervieh, das dem Wandellager gehörte. Das Heldenkind war total begeistert.

Nachts über die Wiese zum roten Lager gehen und bei jedem Tor auf dem Weg Zuflucht vor den Orks suchen. Und dann war die Person die ich besuchen wollte nicht mal da.

Der Chor der Drachen hatte zwar schöne Lieder, aber war mir mit 1.5h Probe am Tag doch etwas zu zeitaufwändig. Und auf Auftritt mit halbgeprobten Liedern hatte ich auch keine Lust.

Thyra und ich bekamen von der Avatarin die Aufgabe die Geschichte des weißen Herolds in kindertauglicher Form darzustellen. Ich war ja schon drei mal in Weiß/Trumvirat, aber ich hatte wirklich immer überhaupt keine Ahnung worum es da geht. Beim rumfragen fiel uns auf, dass es erstaunlich vielen anderen Leuten genauso geht 😀 Aber wir fanden schließlich wen der uns aufklären konnte, und auch wenn ich am Anfang etwas genervt von der Aufgabe war, ist das Endergebnis sehr schön geworden und ich bin definitiv nicht dümmer dabei geworden. Und sogar noch nen Kristall verdient (4 Kristalle = 1 Drachenei).

Wir waren weiterhin gemeinsam mit der Avatarin im roten Lager zum Stockbrotessen eingeladen. Nachmittags um 4, in der prallen Hitze…nunja. Wir schlurften also über die komplette Wiese da hin. Avatarin wegen besagter Hitze ohne Schultern. Da sie dieses Jahr das erste Mal die Rolle hatte, haben die Wachen in Rot sie erstmal nicht erkannt. Und uns dann nicht geglaubt, wer das ist (die Sendbotin hätte an dieser Stelle schon das Tor weggesprengt – die war etwas weniger mild als die jetzige Inkarnation;)). Und dann waren sie auch noch unfähig ihr Tor zu öffnen. Und dann war das wirklich mies vorbereitet und die Avatarin bekam zwar immerhin einen Klappstuhl angeboten (öhm?), aber sonst gabs weder Stöcke noch Schatten, noch Getränke… also das wäre bei uns definitiv besser gewesen. Lustig war dann noch der Rückweg, da das rote Lager gerade belagert wurde und unsere Avatarin ja aufgrund von Schultermangel nicht so leicht zu erkennen war. Also wollte uns der Rote erkortieren (der sieht immer sehr imposant aus), stellte sich ins Lager, brüllte „Schultern“, wurde eingekleidet und wir gingen dann mitten durch die Schlachtreihen (die allüberall entsetzt zu kämpfen aufhörten und niederknieten) zurück zu unserem Lager. Hihi.

Die Szene wo unsere Avatarin beim Endritual mit einer Armbrust in den Kreis trat und mit selbiger dann den Avatar des Wandels bedrohte. Gänsehaut!

Und noch ganz viel anderes.

Ich weiß noch nicht ob ich nächstes Jahr die Urlaubstage für „Kein-Rollenspiel“ aufwenden will, aber es ist ein großartiges Con um es mit Kindern zu besuchen und das Heldenkind will unbedingt wieder hin. Und ich hätte eigentlich auch Lust. Wenn ich nicht so fertig vom Umzug und der Hitze gewesen wäre, hätte ich auch definitiv mehr Spiel generieren können. Aber so war es halt viel bequemer im OT-Strom mitzuschwimmen. Mit den Philosophie des weißen Lagers hadere ich immer noch sehr, aber es ist definitiv eins der Lager mit der coolsten Hintergrundgeschichte (wie ich jetzt weiß) und es sind einfach sehr viele großartige, nette Leute da. Na mal gucken, es eilt ja nicht mit der Entscheidung:)

Abschiedswanderung

Abschiedswanderung

Das Heldenkind und ich hatten ja nun eine ganze Woche frei und ich hatte viele Ideen was man noch machen könnte (neben Umzugsvorbereitungen). Leider hat es bis auf Donnerstag jeden einzelnen Tag geregnet und gewindet. Am Donnerstag hat es dann immerhin nur noch gewindet aber bei 14° und Sonne, also schnell letztmalig die Wanderschuhe geschnürt und ab auf tur. Eigentlich wollten wir auf den Storaberget, da wir aber vom Berg davor schon fast runtergeweht wurden, haben wir uns den geschenkt und sind stattdessen durch sehr schöne Täler gelaufen, haben Dämme im Bach gebaut, Pause am See gemacht (der mehr Wellen hatte als manchmal das Meer am Solastrand) und das letzte Mal die Aussicht auf den Lutsivassdraget genossen. Ach, das wird mir schon alles sehrsehr fehlen. Aber es war eine tolle Wanderung und das Heldenkind und ich hatten sehr viel Spaß:)

1.5.2022 – Viglesdalen

1.5.2022 – Viglesdalen

So langsam nähert sich schon der Rückumzug und es gibt noch sooo viel was ich eigentlich sehen will. Z.B. wollte ich schon seit zwei Jahren ins Viglesdalen, aber die Hütte war coronabedingt einfach immer ausgebucht.

Nicht so am letzten WE:) Ich fragte also mehr so alibimäßig das Heldenkind, ob es mit mir auf hyttetur gehen will und zu meinem unfassbaren Erstaunen sagte er einfach so ja. Keine Bedingungen, kein wenn und aber…ich war ganz baff. Er erzählte mir dann, dass er letztes Jahr nicht so gern wandern wollte, weil er immer Angst hatte nochmal verloren zu gehen (achach!) und aber eigentlich sehr gerne möchte. Also haben wir einen Notfallplan ausgearbeitet und seine Hosentaschen mit Messer mit Pfeife, Rettungsdecke und Müsliriegel bestückt. Derart ausgerüstet liefen wir dann Samstag mittag los ins Viglesdalen. Das ist tatsächlich gar nicht so weit weg von uns und eine sehr schöne, wenn auch mit einigen Steigungen versehene Tour. Wir hatten tolles Wetter, das Heldenkind genoss es sehr, dass ich ganz viel Zeit für Redespiel hatte, und Wasser zum Dämmebauen und Ameisen zum mit-Apfel-füttern gab es auch. Nur Fotos hab ich wie üblich wieder viel zu wenige gemacht;)

Einer von drei großen Wasserfällen im Tal

Im Tal gibt es eine alte und eine neue Hütte, und da die neue schon sehr voll war, nahmen wir halt die alte. Da war dann auch nur noch ein Pärchen mit Hund mit drin, aber das Heldenkind beschloss, dass wir trotzdem oben auf dem Schlafboden schlafen würden und nicht in einem der Zimmer. Auch ok:) Wir kletterten also noch ne Runde auf den Findlingen und bauten ein Boot für den Bach und dann merkte man aber auch an den Temperaturen, dass man ein paar hundert Meter weiter oben war ….brr! Das Heldenkind merkte an dem Abend weiterhin, dass Glasscheiben von Öfen auch sehr heiß werden – aua!

Am nächsten Morgen war das Wetter sogar noch schöner, es ging nur bergab, das Heldenkind spielte sehr lange in einem rauschenden Bach und wir fanden unfassbar viele Kaulquappen. Ich wollte ja eigentlich keine mehr(weil geschützt), aber dann sahen wir welche, die in einem Fußabdruck mit sehr wenig Wasser drin sowieso am nächsten Tag ausgetrocknet wären – und somit haben wir jetzt doch wieder 6 niedliche Kaulquappen als Mitbewohner;) Ich gewinne somit keinen Preis für Konsequenz…aber die sind schon echt sehrsehr süß. Und diesmal sterben uns auch keine und sie werden rechtzeitig freigelassen:)

Alte Brücke – hier war wohl früher viel Schafzucht
16.04.2022 – Bergen Tag 3

16.04.2022 – Bergen Tag 3

Das Museum des heutigen Tages: VilVite, so ein Wissensmuseum. Das Heldenkind hat wie immer klare Präferenzen und landet nach einer Kurzbesichtigung der restlichen Stationen – wer hätte es gedacht – beim Wasser. Somit baute es dann 1.5 von 3.5 Stunden Dämme… Aber der Vorteil bei etwas größeren Kindern ist ja, das man die alleine lassen kann und somit hatten der Heldenmann und ich dann viel Zeit zum gucken.

Danach waren wir dann etwas planlos, denn alle interessanten Museen hatten zu. Am Ende besichtigten wir also das Outland (= Rollenspiel und Legoladen) und fanden tatsächlich das eine Modell was das Heldenkind sich unbedingt kaufen wollte + ein paar dringend benötigte Ersatzteile. Und dann ging der Heldenmann Kaffee trinken und wir anderen zwei ins Hotel zum legobauen/schlafen. Auch sehr entspannt.

Unser abendliches Restaurant war dann nicht so der Renner. Der Heldenmann und ich wollten dann Abends noch ohne Kind in den (auf dem Bild) sehr urigen Weinkeller unseres Hotels, bereiteten alles vor mit Telefon und co (so ein bisschen aufregend finde ich es schon, das Heldenkind allein zu lassen) gingen frohgemut los – und dann hatte der einfach zu! So viel zu „wir machen mal was zu zweit“. Aber wir waren dann wagemutig und bewegten uns 50 m die Straße runter in ein italienisches Restaurant und tranken unseren Wein dann da. So! Auch wenn ich mich dann schon etwas unwohl fühlte, soooo weit weg zu sein;) Aber als wir zurück kamen war das Heldenkind gemütlich mit Hörspiel und Lego beschäftigt und sehr guter Dinge und meinte wir könnten jetzt auch sehr gerne öfter mal weg… und das obwohl noch alle Kekse da waren 😀 Also eigentlich ziemlich gut, aber in Stavanger in die Stadt trau ich mich noch nicht.

17.04.2022 – Bergen Tag 4

17.04.2022 – Bergen Tag 4

Abreisetag. Eigentlich hatten wir auch nicht mehr so viel Zeit, weil wir um 12:30 wieder an der Fähre sein mussten, aber wir machten trotzdem noch einen Kurzbesuch im Fischereimuseum (der dann auch tatsächlich viel zu kurz war, weil wir den interessantesten Teil der Ausstellung erst kurz vor Schluss entdeckten). Nun sitzen wir wieder auf der Fähre, diesmal zwar mit Aussicht, aber dafür leider mit falscher Fahrtrichtung. Naja, man kann nicht alles haben und Schären statt schneebedeckter Berge sind auch schön. Um 19 Uhr sind wir wieder in Stavanger, Kurzurlaub beendet:)

15.04.2022 – Bergen Tag 2

15.04.2022 – Bergen Tag 2

Nach einem wirklich guten Frühstücksbuffet waren wir irgendwie viel zu früh fertig, aber so liefen wir ganz in Ruhe zu Fuß zum Aquarium und gingen da noch ne Runde auf den Spielplatz. Im Aquarium war es dann wirklich schön, mit Ottern und Kaimanen und Schlangen, Spinnen und Pfeilgiftfröschen. Das Highlight für das Heldenkind waren aber die Königskrabben, auch wenn die trotz 30 minütiger genauster Beobachtung und Ermutigung einfach nicht die Fischköpfe essen wollten, die noch in ihrem Becken lagen. Eine Schande! Fische gab es auch ne Menge, die waren diesmal aber eher semiinteressant;)

Danach gingen wir (tadaaa!) was Essen und fuhren dann auf den Fløyen hinauf. Das war auch wirklich schön, einmal wegen der Aussicht und auch wegen des tollen Spielplatzes. Das Heldenkind nutzte diesen ausgiebig, während das müde Drittel der Familie im schattigen Wald vor sich hinfror. Aber schön wars.

Abends gingen wir dann in ein Ostafrikanisches Restaurant, was ziemlich ungewohnt aber auch recht gut war.

Nächste Nacht dank reparierter Heizung mehr Schlaf, was dem Allgemeinbefinden sehr förderlich war:)

14.04.2022 – Bergen Tag 1

14.04.2022 – Bergen Tag 1

Nachdem wir ewig rumüberlegt haben wie wir unsere Osterferien verbringen, und im Fjell ja noch überall Schnee liegt haben wir uns entschieden mal richtig Geld zu verbrennen und nach Bergen zu fahren;) Wir waren die letzten zwei Jahre ja hauptsächlich irgendwo in der Wallachei, da kann man das schonmal machen.

Also Hotel gesucht (teuer) und Fährreise gebucht (überraschend günstig) und zu nachtschlafender Stunde (morgens um 6 an der Fähre sein) nach Bergen aufgebrochen. Bei so viel Homeoffice in den letzten Jahren hab ich echt ganz gut ans aufstehen um 7 gewöhnt – voll verweichlicht.

Das Heldenkind verbrachte 4 von 5,5 Stunden damit riesige Bauwerke aus den großen Schaumstoffbausteinen im Schiff zu bauen und selbige zu erklimmen, während wir Eltern die Aussicht auf Fragmente norwegischer Natur hinter einem dekorativen Rettungsboot „genossen“;)

In Bergen verpassten wir zwar die Öffnungszeiten aller Museen, weil die Ostern ganz anders waren als geplant, aber aßen lecker Fisch, schlenderten gemütlich durch die Altstadt und gingen Abends dann gleich schon wieder lecker Burger essen (sehr zur Freude des Heldenkindes). Essen gehen in Norwegen ist eine sehr effektive Art Geld zu verbrennen, aber dazu waren wir ja da;)

2 von 3 Helden schliefen dann gut nach dem frühen Aufstehen, 1 von 3 scheiterte in ihrem Bemühungen an einer Heizung die man nicht ausschalten konnte und einem 1.4 m breiten Trampolinbett. Seufz. Wäre ja zu einfach, wenn man einfach schlafen könnte wenn man müde ist…

11.04.2022

11.04.2022

Am Wochenende hatten wir wundervollerweise Kurzbesuch aus Deutschland, das war sehr schön. Und auch wenn es nur von Samstag Morgen bis Montag morgen war, haben wir die Zeit gut genutzt und waren im Oljemuseet und in der Stadt, haben P&P gespielt, waren wandern und zum mittelalterlich mehrstimmig singen reichte die Zeit sogar auch noch. Da musste ich dann glatt nochmal wieder Angli clamant hinterhertrauern, das war einfach genau meine Musik und ich vermisse diesen Chor einfach sehrsehrsehr doll, immer noch.

Während Besuch und Heldenmann die schneebedeckten Höhen des Preikestolen erklommen (was wohl ohne Spikes eher nur was für Leute mit Abenteuerlust war), wanderten das Heldenkind und ich ums Revsvatnet, das wollte ich schon sehr lange, nur eben nicht bei 20€ Parkgebühren. Aber da die nun eh bezahlt waren, hat es sich so wenigstens richtig gelohnt:)

Und die Gegend ist einfach nur wunderschön. Eigentlich ist es echt schade, dass man das gar nicht mehr „normal“ nutzen kann vor lauter Tourischwärmen.

Das Heldenkind war supergut unterwegs und lief 3 h ganz ohne meckern und sogar mit Pausen im Redespiel, wo einfach mal 15 min Ruhe war. Ich war ganz baff:)