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Schlagwort: Unterwegs mit Kind

1.5.2022 – Viglesdalen

1.5.2022 – Viglesdalen

So langsam nähert sich schon der Rückumzug und es gibt noch sooo viel was ich eigentlich sehen will. Z.B. wollte ich schon seit zwei Jahren ins Viglesdalen, aber die Hütte war coronabedingt einfach immer ausgebucht.

Nicht so am letzten WE:) Ich fragte also mehr so alibimäßig das Heldenkind, ob es mit mir auf hyttetur gehen will und zu meinem unfassbaren Erstaunen sagte er einfach so ja. Keine Bedingungen, kein wenn und aber…ich war ganz baff. Er erzählte mir dann, dass er letztes Jahr nicht so gern wandern wollte, weil er immer Angst hatte nochmal verloren zu gehen (achach!) und aber eigentlich sehr gerne möchte. Also haben wir einen Notfallplan ausgearbeitet und seine Hosentaschen mit Messer mit Pfeife, Rettungsdecke und Müsliriegel bestückt. Derart ausgerüstet liefen wir dann Samstag mittag los ins Viglesdalen. Das ist tatsächlich gar nicht so weit weg von uns und eine sehr schöne, wenn auch mit einigen Steigungen versehene Tour. Wir hatten tolles Wetter, das Heldenkind genoss es sehr, dass ich ganz viel Zeit für Redespiel hatte, und Wasser zum Dämmebauen und Ameisen zum mit-Apfel-füttern gab es auch. Nur Fotos hab ich wie üblich wieder viel zu wenige gemacht;)

Einer von drei großen Wasserfällen im Tal

Im Tal gibt es eine alte und eine neue Hütte, und da die neue schon sehr voll war, nahmen wir halt die alte. Da war dann auch nur noch ein Pärchen mit Hund mit drin, aber das Heldenkind beschloss, dass wir trotzdem oben auf dem Schlafboden schlafen würden und nicht in einem der Zimmer. Auch ok:) Wir kletterten also noch ne Runde auf den Findlingen und bauten ein Boot für den Bach und dann merkte man aber auch an den Temperaturen, dass man ein paar hundert Meter weiter oben war ….brr! Das Heldenkind merkte an dem Abend weiterhin, dass Glasscheiben von Öfen auch sehr heiß werden – aua!

Am nächsten Morgen war das Wetter sogar noch schöner, es ging nur bergab, das Heldenkind spielte sehr lange in einem rauschenden Bach und wir fanden unfassbar viele Kaulquappen. Ich wollte ja eigentlich keine mehr(weil geschützt), aber dann sahen wir welche, die in einem Fußabdruck mit sehr wenig Wasser drin sowieso am nächsten Tag ausgetrocknet wären – und somit haben wir jetzt doch wieder 6 niedliche Kaulquappen als Mitbewohner;) Ich gewinne somit keinen Preis für Konsequenz…aber die sind schon echt sehrsehr süß. Und diesmal sterben uns auch keine und sie werden rechtzeitig freigelassen:)

Alte Brücke – hier war wohl früher viel Schafzucht
16.04.2022 – Bergen Tag 3

16.04.2022 – Bergen Tag 3

Das Museum des heutigen Tages: VilVite, so ein Wissensmuseum. Das Heldenkind hat wie immer klare Präferenzen und landet nach einer Kurzbesichtigung der restlichen Stationen – wer hätte es gedacht – beim Wasser. Somit baute es dann 1.5 von 3.5 Stunden Dämme… Aber der Vorteil bei etwas größeren Kindern ist ja, das man die alleine lassen kann und somit hatten der Heldenmann und ich dann viel Zeit zum gucken.

Danach waren wir dann etwas planlos, denn alle interessanten Museen hatten zu. Am Ende besichtigten wir also das Outland (= Rollenspiel und Legoladen) und fanden tatsächlich das eine Modell was das Heldenkind sich unbedingt kaufen wollte + ein paar dringend benötigte Ersatzteile. Und dann ging der Heldenmann Kaffee trinken und wir anderen zwei ins Hotel zum legobauen/schlafen. Auch sehr entspannt.

Unser abendliches Restaurant war dann nicht so der Renner. Der Heldenmann und ich wollten dann Abends noch ohne Kind in den (auf dem Bild) sehr urigen Weinkeller unseres Hotels, bereiteten alles vor mit Telefon und co (so ein bisschen aufregend finde ich es schon, das Heldenkind allein zu lassen) gingen frohgemut los – und dann hatte der einfach zu! So viel zu „wir machen mal was zu zweit“. Aber wir waren dann wagemutig und bewegten uns 50 m die Straße runter in ein italienisches Restaurant und tranken unseren Wein dann da. So! Auch wenn ich mich dann schon etwas unwohl fühlte, soooo weit weg zu sein;) Aber als wir zurück kamen war das Heldenkind gemütlich mit Hörspiel und Lego beschäftigt und sehr guter Dinge und meinte wir könnten jetzt auch sehr gerne öfter mal weg… und das obwohl noch alle Kekse da waren 😀 Also eigentlich ziemlich gut, aber in Stavanger in die Stadt trau ich mich noch nicht.

17.04.2022 – Bergen Tag 4

17.04.2022 – Bergen Tag 4

Abreisetag. Eigentlich hatten wir auch nicht mehr so viel Zeit, weil wir um 12:30 wieder an der Fähre sein mussten, aber wir machten trotzdem noch einen Kurzbesuch im Fischereimuseum (der dann auch tatsächlich viel zu kurz war, weil wir den interessantesten Teil der Ausstellung erst kurz vor Schluss entdeckten). Nun sitzen wir wieder auf der Fähre, diesmal zwar mit Aussicht, aber dafür leider mit falscher Fahrtrichtung. Naja, man kann nicht alles haben und Schären statt schneebedeckter Berge sind auch schön. Um 19 Uhr sind wir wieder in Stavanger, Kurzurlaub beendet:)

15.04.2022 – Bergen Tag 2

15.04.2022 – Bergen Tag 2

Nach einem wirklich guten Frühstücksbuffet waren wir irgendwie viel zu früh fertig, aber so liefen wir ganz in Ruhe zu Fuß zum Aquarium und gingen da noch ne Runde auf den Spielplatz. Im Aquarium war es dann wirklich schön, mit Ottern und Kaimanen und Schlangen, Spinnen und Pfeilgiftfröschen. Das Highlight für das Heldenkind waren aber die Königskrabben, auch wenn die trotz 30 minütiger genauster Beobachtung und Ermutigung einfach nicht die Fischköpfe essen wollten, die noch in ihrem Becken lagen. Eine Schande! Fische gab es auch ne Menge, die waren diesmal aber eher semiinteressant;)

Danach gingen wir (tadaaa!) was Essen und fuhren dann auf den Fløyen hinauf. Das war auch wirklich schön, einmal wegen der Aussicht und auch wegen des tollen Spielplatzes. Das Heldenkind nutzte diesen ausgiebig, während das müde Drittel der Familie im schattigen Wald vor sich hinfror. Aber schön wars.

Abends gingen wir dann in ein Ostafrikanisches Restaurant, was ziemlich ungewohnt aber auch recht gut war.

Nächste Nacht dank reparierter Heizung mehr Schlaf, was dem Allgemeinbefinden sehr förderlich war:)

14.04.2022 – Bergen Tag 1

14.04.2022 – Bergen Tag 1

Nachdem wir ewig rumüberlegt haben wie wir unsere Osterferien verbringen, und im Fjell ja noch überall Schnee liegt haben wir uns entschieden mal richtig Geld zu verbrennen und nach Bergen zu fahren;) Wir waren die letzten zwei Jahre ja hauptsächlich irgendwo in der Wallachei, da kann man das schonmal machen.

Also Hotel gesucht (teuer) und Fährreise gebucht (überraschend günstig) und zu nachtschlafender Stunde (morgens um 6 an der Fähre sein) nach Bergen aufgebrochen. Bei so viel Homeoffice in den letzten Jahren hab ich echt ganz gut ans aufstehen um 7 gewöhnt – voll verweichlicht.

Das Heldenkind verbrachte 4 von 5,5 Stunden damit riesige Bauwerke aus den großen Schaumstoffbausteinen im Schiff zu bauen und selbige zu erklimmen, während wir Eltern die Aussicht auf Fragmente norwegischer Natur hinter einem dekorativen Rettungsboot „genossen“;)

In Bergen verpassten wir zwar die Öffnungszeiten aller Museen, weil die Ostern ganz anders waren als geplant, aber aßen lecker Fisch, schlenderten gemütlich durch die Altstadt und gingen Abends dann gleich schon wieder lecker Burger essen (sehr zur Freude des Heldenkindes). Essen gehen in Norwegen ist eine sehr effektive Art Geld zu verbrennen, aber dazu waren wir ja da;)

2 von 3 Helden schliefen dann gut nach dem frühen Aufstehen, 1 von 3 scheiterte in ihrem Bemühungen an einer Heizung die man nicht ausschalten konnte und einem 1.4 m breiten Trampolinbett. Seufz. Wäre ja zu einfach, wenn man einfach schlafen könnte wenn man müde ist…

11.04.2022

11.04.2022

Am Wochenende hatten wir wundervollerweise Kurzbesuch aus Deutschland, das war sehr schön. Und auch wenn es nur von Samstag Morgen bis Montag morgen war, haben wir die Zeit gut genutzt und waren im Oljemuseet und in der Stadt, haben P&P gespielt, waren wandern und zum mittelalterlich mehrstimmig singen reichte die Zeit sogar auch noch. Da musste ich dann glatt nochmal wieder Angli clamant hinterhertrauern, das war einfach genau meine Musik und ich vermisse diesen Chor einfach sehrsehrsehr doll, immer noch.

Während Besuch und Heldenmann die schneebedeckten Höhen des Preikestolen erklommen (was wohl ohne Spikes eher nur was für Leute mit Abenteuerlust war), wanderten das Heldenkind und ich ums Revsvatnet, das wollte ich schon sehr lange, nur eben nicht bei 20€ Parkgebühren. Aber da die nun eh bezahlt waren, hat es sich so wenigstens richtig gelohnt:)

Und die Gegend ist einfach nur wunderschön. Eigentlich ist es echt schade, dass man das gar nicht mehr „normal“ nutzen kann vor lauter Tourischwärmen.

Das Heldenkind war supergut unterwegs und lief 3 h ganz ohne meckern und sogar mit Pausen im Redespiel, wo einfach mal 15 min Ruhe war. Ich war ganz baff:)

2.3.2022

2.3.2022

Wir simulieren hier weiterhin Normalität. Man kann das Ganze ja immer ganz gut zwischendurch vergessen, aber wenn man dann wieder dran denkt…naja…

Nach dem ersten Krawalltag hat sich das Heldenkind super gefangen und lief gestern unermüdlich und gut gelaunt übern See und allerlei Hügel rauf und runter. Das war wirklich sehr schön und friedlich. Abends war ich dann wild entschlossen nochmal ein wenig vorwärts zu kommen und probierte die Loipe in Edland aus. Das war mir dann aber doch schon fast zu viel Nervenkitzel mit dem ganzen rauf und runter ganz alleene Nachts im Wald.

Heute waren es dann tagsüber 5 Grad, was dem Schnee nicht sonderlich gut tat. Die langlaufenden 3/4 von uns waren etwas antriebslos, aber als wir dann erstmal unterwegs waren ging es trotz stumpfen Schnee doch sehr gut und die Sonne war schon richtig schön warm. Trotzdem war etwas mehr Bespaßungstätigkeit von Nöten als gestern, da lief es wirklich wie von alleine. Wir hatten am Anfang die gleiche Strecke wie am ersten Tag und ich sag mal so: Wir haben uns deutlich verbessert;) Alle Hügel einschließlich des steilen gefahren und kaum noch für das Amüsement der professionell skatenden norwegischen Großmütter gesorgt. Voll gut.

Nu hängen wir aber etwas durch und somit war es das jetzt vermutlich fürs erste mit Ski fahren. Es sei denn es liegt mal welcher im Thüringer Wald oder so.

28.2.2022

28.2.2022

Aufgrund der Weltsituation fühlt es sich gerade akut falsch an einfach in den Urlaub zu fahren. Aber das war jetzt lange geplant und die Heldengroßmutter ist extra angereist und irgendwie kann man ja auch nicht so wirklich was tun, ausser spenden. Putin ist so ein unfassbarer Idiot. Ich kann echt einfach nicht fassen wie irgendwer in unseren Zeiten, wo man doch wirklich reichlich Gelegenheit hatte aus der Vergangenheit zu lernen noch ernsthaft auf die Idee kommen kann einen Krieg anzufangen. Da fehlen mir echt alle Ausdrücke zu.

Nichtsdestotrotz fuhren wir also gestern bei strahlendem Sonnenschein aufs Haukelifjell. Einmal Bergwelt von ihrer schönsten Seite für den werten Gast. Unsere Hütte ist auch voll in Ordnung, etwas ab vom Schuss, aber sonst war leider schon alles belegt. Und auf jeden Fall sehr gemütlich:)

Heute kutschierten wir dann den Heldenmann zu seiner Abfahrt und wir restlichen drei tüddelten bei weiterhin wunderschönstem Sonnenschein über den zugefrorenen See. Bzw. auch ein paar Hügelchen dazwischen, die uns vor einige Herausforderungen stellten. Aber wir sorgen immer gern für das Amüsement der Norweger – und am Ende ging es dann auch schon viel besser und das Heldenkind kam sogar die Hügel hoch. Also Verbesserung zum letzten Jahr:)

Jetzt fahrn wir übern See, übern See…

Ansonsten war der junge Herr leider partiell etwas auf Krawall gebürstet. Es macht mich echt wahnsinnig, wenn man was schönes mit ihm machen will und er dann aber durch Bockigkeit bei irgendwelchem Kleinkram einen so auf die Palme bringt, dass man dann echt keinen Bock mehr hat. (z.B.: Buddeln in der Pause wäre ja schön nicht exakt hinter uns, so dass wir allen Schnee abbekommen, sondern einfach 2 m weiter links oder rechts – leider nicht möglich). Grumpf!

Aber sonst alles sehr schön:)

02.01.2022

02.01.2022

Frohes neues Jahr! Obwohl ich immer mal wieder den ein oder anderen Anlauf startete hier Buch zu führen, musste ich doch sehr dringend meine Zeit damit verbringen mit Menschen zu interagieren, deshalb wurde daraus einfach mal gar nix. Aus diesem Grunde wieder einmal Zusammenfassungszeit;)

Der erste Teil unserer Reise verlief schonmal ziemlich problemlos. Ich habe mir zwar irgendwo ne Erkältung eingefangen (mir ist gänzlich unklar wo das war – ich bin bis auf einmal einkaufen ja die ganze Zeit mit dem Heldenkind zu Hause gewesen), aber nach diversen Schnelltests war ich dann doch irgendwann halbwegs überzeugt, dass es auch nur genau das war – ne Erkältung. Trotzdem fühlt man sich ja wie ein Verbrecher wenn man hustet. Und man will ja gerade auch niemanden mit irgendwas zwielichtigem anstecken. Also ziemlich unentspannt und netterweise blieb mir das Gehuste auch direkt die ganze Reise erhalten – na vielen Dank!

Weihnachten war sehr schön und friedlich, mit viel leckerem Essen und einfach insgesamt.viel toller mit Familie als ohne;) Das Heldenkind mag momentan gerne Brettspiele und statt exzessiv UNO zu spielen, war diesmal Andor Junior das Spiel der Wahl. Macht prinzipiell Spaß und es war sich ziemlich süß, mit wie viel Phantasie er sich da in seine Rolle hineindachte, aber nach mehreren Runden war meine Euphorie dann doch langsam nachlassend. Das Heldenkind tat mir Weihnachten auch sehr leid, vorher schon so lange alleine zu Hause und dann nur Erwachsene…das ist ja schon auch einfach nicht so spannend.

Deshalb war es auch gut, dass wir unsere restlichen Reisepläne trotz Omicron, diesem unnützen Gezücht, wie geplant in die Tat umsetzten. Am 28. machten wir ins deshalb auf den Weg des Heldenmanes Trauzeugen zu besuchen, welcher praktischerweise in Werder bei Potsdam wohnt, was uns die günstige Gelegenheit bot zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und schon einmal die allgemeine geografische Lage unseres neuen Wohnortes zu besichtigen. Die Trauzeugentochter ist außerdem fast exakt so alt wie das Heldenkind und die beiden haben sofort super miteinander gespielt. Da hab ich mich sehr für ihn gefreut. Wir armen von Weihnachten fast verhungerten Erwachsenen wurden zudem gut durchgefüttert (zwei warme Mahlzeiten + Kaffee und Kuchen am ersten Tag :D), hatten viel Gelegenheit zum Reden und es war einfach nur sehr schön. Am 29. tourten wir einmal durch alle in Frage kommenden Wohnbezirke, und auch wenn vermutlich jede Stadt im Januar bei Nieselregen maximal unattraktiv ist, kann man sich da, denk ich, sehr wohl fühlen. Müssen wir es also nur noch schaffen uns gegen Myriaden von Mitbewerbern durchzusetzen und auch tatsächlich eine Wohnung zu ergattern. Tschakka!

Am 30 trafen wir uns noch (direkt bevor es anfing zu regnen – gut getimed) mit einer Freundin vom Tanzen, die auch zwei Söhne im heldenkindkompatiblen Alter hatte – Heldenkind glücklich, Mama desselbigen auch:) Und dann auf nach Gifhorn zur traditionellen, wenn auch diesmal an anderem Ort stattfindenden Sylvesterfeierrunde. Die dort beteiligten Kinder sind mittlerweile alle so alt, dass das Spielen ein nahezu kompletter Selbstläufer ist (wenn auch vermutlich einer der lärmendsten Selbstläufer die man sich so vorstellen kann – was ne Randale!). Also Ohren zu und genießen, dass man sich in „Ruhe“ unterhalten kann:D Das Heldenkind ist auch ganz stolz, dass es erstmalig bis Mitternacht wach geblieben ist, es gab Pizza vom Lagerfeuer, von mir mit beeindruckendem Abstand in Würde verlorene Raumschiffbauspiele und das war alles wirklich, wirklich schön.

Am 1. sind wir dann schonmal nach Kiel gefahren, heute morgen nochmal zwei Freunde getroffen und nun stehen wir an der Fähre und warten auf unsere Rückreise. Die ganze Reise hatte so viel coronabedingtes Katastrophenpotenzial, ich bin immer noch ganz misstrauisch, ob das nun einfach alles so klappt.

Und auch wenn es vielleicht (trotz einer ganzen Tüte Selbststests die wir unterwegs verbraucht haben) nicht so klug war so viele Leute zu besuchen, war es irgendwie einfach nur gut.Jetzt sind zumindest meine Batterien in der Kategorie „Kontakt mit anderen Menschen“ wieder sehr gut aufgeladen und ich fühle mich den nächsten Monaten mit nur unser aller Kumpel Corona als Gesellschaft wieder ganz gut gewachsen. Und es ist einfach so ein schönes Gefühl wenn man so eine tolle Familie und so liebe Freunde hat, da wird einem ganz warm ums Herz 🙂

20.10.2021

20.10.2021

Hurra, nach 1.5 Jahren endlich mal wieder in Deutschland und bei den Großeltern. Freitag Abend nach der Schule machten wir uns auf zur Fähre und nachdem wir dann in eisiger Kälte noch gucken mussten, bis das Schiff betankt war und ablegte, hatten wir eine sehr gemütliche Nacht in unserer Kabine (ich mag ja Schiff fahren!). Die war nur leider um 5:45 vorbei, dann war das Heldenkind wach und total aufgekratzt, denn bald waren wir ja bei Oma und Opa.

Naja…zumindest in der Theorie, denn nach dem Überqueren der Grenze stellten wir uns in den Stau und Stopp-and-Go-ten wir dann doch recht langwierig vor uns hin. Aber irgendwann waren wir da und dann musste sogleich voller Elan gespielt werden.

(Huch,nun ist schon Sonntag – es wird also eine etwas kürzere Zusammenfassung;)). Am Sonntag besuchten wir den Heldengroßvater in der Reha, denn dieser hatte Knie. Humpelte aber schon wieder ganz ordentlich, so dass wir erst zum Griechen, dann zum Café und letztendlich zu so einer kleinen verwachsenen (sehr seltenen!!11) Buche humpeln konnten, welche das Heldenkind mit großem Elan bespielte.

Den Rest der Woche hatte ich mir dann (da ich nun ja unterwegs arbeiten kann) meine Arbeit mitgebracht. Allerdings musste dafür mein alter Laptop herhalten (ich brauch echt keinen neuen, ich habe jahrelang keinen benutzt) und der spinnt seit dem Update auf Windows 10 leider. Allein die Einrichtung war die reinste Freude, aber nachdem er dann Sonntag Abend nochmal zwei Bedenkstunden brauchte, funktionierte er dann entgegen aller Befürchtungen zwar langsam aber zuverlässig. Aber einen Geschwindigkeitsrausch erlebte man da jetzt nicht gerade;) Muss ich meinem AG doch nochmal einen Rechner abschwatzen…

Montag Abend hatte ich mich dann in Hannover zum historischen Tanzen eingeladen, das war sehr großartig. Und ich hatte noch nicht mal alles vergessen:) Nur etwas schwer zu finden war es – sehr witziger Tanzort, in einer alten Kapelle von einem umgebauten Schwesternheim. Des war schön!

Di dann 12 h unterwegs für 7 h Arbeit in HH. Den Stau und die Fahrerei habe ich wirklich nicht vermisst. Heldenkind und Großmutter waren währenddessen im Dinopark und gruben nach Gold, Edelsteinen und Dinospielzeugen -das war eindeutig die erbaulichere Art den Tag zu verbringen;) Dann wurde noch der Heldengroßvater aus der Reha gerettet, da war dann noch jemand froh!

Mittwoch hatte ich dann noch Besuch von einer Freundin, Do kam die jüngere Heldenschwester samt Gatte und Samstag fuhren wir dann alle gemeinsam die neue Wohnung der mittleren Heldenschwester besichtigen (und tarnten es als Umzugshilfe:D). Das ist ein krasses Teil, mit elektrischen Küchenschränken und als Highlight noch ein vollautomatisches Klo mit Abspritzfunktion und beheizter Klobrille. Und Garage + 2 Kellerräumen. Da lebt man dann auch mit den schnörkeligen Gold-Fenstergriffen;)

Und Sonntag dann (ohne Stau diesmal) zurück zur Fähre und vorher noch zwei Stunden an den Strand. Das war auch super. Aus irgendeinem Grund wurden wir auf Außenkabine mit Fenster hochgebucht, was ja prinzipiell toll ist aber in diesem Fall nur den Effekt hatte, dass das Heldenkind rausgucken musste und total aufgekratzt war. Dabei war es dunkel und echt nix zu sehen…nunja. Ich hatte ein bisschen Bedenken, weil wir ja früh aufstehen und das Heldenkind dann direkt in die Schule musste, aber er schlug sich wacker, wollte auch nicht früher nach Hause und schaffte dann sogar noch die Hausaufgaben.

Es war auf jeden Fall unglaublich schön mal die ganze Familie wiederzusehen. Und das Heldenkind schwärmt immernoch vom stundenlangen UNO spielen – das war fast noch besser als Dinopark;)