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Schlagwort: Dachzelt

05.08.2021 – Høgetveits Naturcamping 2

05.08.2021 – Høgetveits Naturcamping 2

Nach einer weniger windigen Nacht plantschte das Heldenkind nochmal ausgiebig im See und wir brachen unser Lager wieder ab.

Der See war jetzt nochmal richtig toll und wir haben alles gemacht was wir uns für den Urlaub vorgenommen haben: paddeln, baden, Blaubeeren essen und einen Fisch fangen. Und ganz viel Sonne getankt gestern:)

Syndle vom Einsetzpunkt

Mit der ganzen Packerei verging die Zeit und da wir morgen zurück sein wollten und es dann regnen soll, fuhren wir einfach nochmal zu den Kätzchen und Kaninchen auf halber Strecke. Da freute sich das Heldenkind, es ist immer noch sehr ruhig und friedlich da und wen zum spielen gibt es auch:)

31.07.2021 – Lomsesanden

31.07.2021 – Lomsesanden

Bei Sonne war der Platz nur noch halb so gruselig und das Heldenkind hatte während wir packten einen tollen klaren Bach zum spielen. Dann hatten der Heldenmann und ich aber nicht so viel Lust zu fahren und so landeten wir schon Mittags bei Farsund auf einem Campingplatz am Meer. Hier gibt es Sand und Dünen, das Heldenkind und ich bauten also einen einen laaangen Kanal und eine große Burg. Ein Trampolin gab es auch (welches das Heldenkind dann in einem Wutanfall, weil es die anderen Kinder nicht mitmachen ließen am Abend noch auseinander nahm – ein unrühmliches Ende für einen schönen Tag). Und windig war es ganz fürchterlich.

Eben war ich noch ne Runde spazieren und das war sehr schön. So viel toller Sandstrand und dazwischen so kleine grüne felsige Halbinseln. Jetzt bin ich sehr durchgepustet:)

30.07.2021 – Creepy Lake

30.07.2021 – Creepy Lake

Oder so;)

Heute erwachten wir zum schönen Geräusch von Nieselregen auf dem Zeltdach. Schadeschade… Trotzdem beschlossen wir mal zum Eigerøya Leuchtturm zu laufen, was gut war, denn dort regnete es nicht – im Gegensatz zum Festland. Ansonsten war das weiter als gedacht, wir hatten dummerweise nix zu essen dabei und man kam leider nicht ganz an die Küste. Da war das Heldenkind sehr enttäuscht, es gab nämlich ordentlich Brandung und die hätten wir gerne angeschaut. Trotzdem unter den gegebenen Umständen eine gute Beschäftigung.

Danach gab es dann aber Kaffee/Kakao und Kuchen in Egersund, das war schön (wenn auch für das pandemiegeschädigte Drittel dieser Familie etwas gruselig, weil drinnen).

Noch einkaufen und Huch, irgendwie spät. Und noch nicht für einen Standplatz entschieden. Da die Strecke zwischen Egersund und Flekkefjord etwas abenteuerlich kurvig war, wir langsam vorankamen und die ersten paar Standplätze hässlich waren landeten wir am Ende auf einem Wanderparkplatz an einem kleinen See. Eigentlich voll schön, aber es standen reichlich alte kaputte Autos und Boote rum und der Heldenmann entdeckte noch ein Fass in dem seltsame Dinge gekocht wurden. Und eins mit toten Fischen. Komischer Platz!

25.07.2021 – Bjelland

25.07.2021 – Bjelland

Da ab Abends das Wetter schlechter werden sollte, hieß es heute Abschied von Ogge zu nehmen. Vorher aber noch Nacht 3 in der Hängematte für mich. Ich schlafe da wirklich gut drin, nur so eine aufblasbare rutschige Liegeunterlage ist dafür eher nicht so geeignet. Zumindest nicht bei weniger als warm nachts, da drauf zu bleiben ist nämlich nicht gänzlich trivial. Heute morgen haben das Heldenkind und ich dann noch ein paar tolle Xadi-Hütten gebaut und mittags gings dann bei auffrischendem Wind zurück zum Auto. Gut dass es nicht so weit war, der gestrige Tag steckte uns doch noch etwas in den Knochen. Alles ins Auto und dann in Vatnestrøm das ultimative Familienangebot genutzt: 3 Eis zum Preis von 2 😀

Der letzte Tag war etwas abschreckend wegen der Menschenmassen am See, aber sonst war es toll. Viel gebadet und im Sand gespielt. Wir haben eine schwimmende Ringelnatter gesehen. Das Heldenkind hat eine Libelle aus dem Wasser gerettet (nachdem wir die Tage davor sehr lange versuchten eine zu fangen) und die blieb dann ganz lange auf seinem Finger sitzen und putzte sich. Wir verfüttern massig tote Bremsen und Fischstückchen an Ameisen und guckten wie die weggetragen wurden. Es wurden 3 kleine Barsche und eine Forelle gefangen. Und auch wenn das Heldenkind ab und zu etwas gestresst vom packen war fand er es auch toll.

Jetzt stehen wir irgendwo im Nichts auf einem Naturcampingplatz und haben auf dem „Weg“ (optimistisch mal Strasse genannt) hierher sogar alle drei unseren ersten Elch gesehen, der da stand und vor sich hin graste. Das war ziemlich cool! Hier ist es sehr still und friedlich, man konnte duschen und es gibt kleine Katzen, Kaninchen (jetzt sehr satt, weil gut mit Löwenzahn versorgt) und Pferde. Und eine Kröte, die sich sehr gut in einer Ritze versteckt hat und die das Heldenkind unbedingt fangen will. Er hat es jetzt wirklich lange versucht. Vielleicht morgen:)

Aufenthaltsraum auf unserem Campingplatz

Auf jeden Fall gut, dass wir es nicht mit Meer versucht haben. Da war es so voll, dass manche Campingplätze mehrere 100 Wohnmobile weggeschickt haben (sagt NRK). Krass. Da waren die Menschenmassen auf dem See besser, besonders da wir die ersten 3 Tage fast alleine waren.

21.07.2021 – Ogge Tag 1

21.07.2021 – Ogge Tag 1

Nachdem ich mit Kopfweh einschlief, wachte der Heldenmann mit Kopfweh auf. Sowas! Da ich auch (erste Nacht usw…) mies geschlafen hatte, juckelten wir nur gemütlich das letzte Stück nach Ogge. Da hatten wir letztes Jahr schon gut ausgekundschaftet, so dass wir zielgerichtet einen Stellplatz anfahren konnten – und dies Jahr war er sogar frei! Einziger Nachteil: Viiiele Bremsen! Der Heldenmann versuchte es trotzdem mit einem Mittagsschlaf in der Hängematte, das Heldenkind und ich bauten Gehege für Grashalmquallen (nachdem wir es irgendwann aufgegeben hatten Libellen fangen zu wollen) und danach machten wir uns mit ohne Kopfweh aber mit zwei Angeln auf unsere Fiskekort auch zu nutzen. 4 Würfe, 2 Minibarsche. Hah! Einen haben wir wieder rein geworfen, einer ist nun im Magen des Heldenkindes;) Das wars dann aber auch mit dem Angelglück.

Aussicht vom Strand unseres Zeltplatzes

Heute Abend war ich dann noch ne Runde spazieren und entdeckte überraschend einen Wanderweg auf einen Berg. Das wurde dann also ein langer Spaziergang;) Das war sehr schön und ich musste sehr viele Blaubeeren essen unterwegs. Mjam!

Oben auf dem Blaubeerberg

20.07.2021 – Kvinesdal

20.07.2021 – Kvinesdal

Urlaub! Trotz Corona und allesdoof haben wir uns dies Jahr alle drauf gefreut. Wir haben nix geplant außer ein paar Markierungen auf der Karte für Paddelseen und ein paar Merkzettel bei UT.no für Wanderungen und der Plan war es einfach dahin zu fahren wo es maximal sonnig ist.

Tatsächlich kamen wir heute nur 30 min später als geplant los, also guter Start. In Stavanger der übliche Regen bei 15°, da war der Abschied auch eher leicht;) Wir kauften also noch einen Kescher für das jagdwütige Kind und dann ging es auf nach Süden. Als Ziel hatten wir uns einen Fluss mit Sandbänken ausgesucht, wo man ein Stück paddeln können sollte. Der sah tatsächlich großartig aus, also Boot aufgepustet, losgepaddelt und Hmm… eigentlich bestand der ganze Fluss nur aus Sandbank. Zumindest konnte das Heldenkind mitten im Fluss aussteigen und das Boot ziehen. Kurze Zeit später konnten wir dann alle aussteigen, da wars dann nämlich aus mit paddeln. Dann sind wir einfach mit unserem Boot an der Leine zurück gelaufen und dort noch ne Runde im Wasser rumgeplantscht;) Das war sehr schön!

Auf dem Hinweg hatten wir dann schon einen tollen Stellplatz an einer Badestelle gesehen und tatsächlich, da war noch Platz, auch wenn wir nicht alleine waren. Leider hatten wir aber das Dachzelt nicht kontrolliert und hatten dann hier eine echt böse Überraschung und ganz viele kleine Schimmelflecken am Stoff außen! Ich hab keine Ahnung wo die herkamen, das war garantiert bombentrocken. Aber ggf doch nicht im liegen lagern? Auf jeden Fall ein riesiger Schreck. Aber zum Glück ließ der sich von der Plane ohne Rückstände abwischen und innen war gar nichts. Puh!!! Dann haben wir noch festgestellt das wir die Stangen für die Fenster vergessen haben… das ist auch ziemlich doof, aber konnte zumindest mich (aus lauter Erleichterung über das dochnichtverschimmelte Zelt) nicht so richtig schocken. Wir gehen jetzt eh erstmal 3 Tage paddeln mit Zelt und dann soll es regnen. Vielleicht holen wir die Stagen dann einfach noch. Wird schon werden!

Jetzt schlafen weil Kopfweh. Gute Nacht!

Urlaubszusammenfassung 2020

Urlaubszusammenfassung 2020

Obwohl die Vorzeichen aufgrund von Jetztdochnichtjob und Regen deutlich schlechter waren als letztes Jahr (ok, bei längerem Nachdenken war letztes Jahr der Heldenmann noch nicht wieder ganz erholt vom Nordholzhausbesitz und ich hatte ein akutes Heldenkindbetreuungsmotivationsproblem – also auch nicht ganz ohne) war unser Urlaub wesentlich, wesentlich entspannter. Letztes Jahr kam ich aus dem Urlaub zurück und war vollkommen fertig. Dieses Jahr bin ich so ausgeschlafen, wie es eine auswärtsschlafende Sarah nur sein kann und blicke auch sogar wieder mit etwas mehr Zuversicht in die Zukunft. Wir verhungern ja nun wirklich nicht, also wirds auch ohne Job schon werden. So!

Nach reiflichem Nachdenken komme ich auf folgende Faktoren:

  • Wir sind viel weniger Auto gefahren. Außer An- und Abfahrt maximal ne Stunde pro Tag. Merke: Autofahren ungleich Urlaub
  • Wir haben versucht meistens zwei Nächte an einem Platz zu bleiben. So mussten wir seltener packen und das Heldenkind war nicht so gestresst
  • Keine Fahrräder mit. Damit lief das Autopacken und der Gepäckzugang deutlich reibungsloser
  • Dafür ein Boot mit:) Das Bootfahren war das Beste am Urlaub und alle kamen auf ihre Kosten. Außerdem können wir so heldenelternkompatible Lagerplätze in der Einsamkeit erreichen, ohne Gepäck zu schleppen und stundenlang das Kind zu motivieren. Und das Heldenkind fand es 80 % der Zeit auch super
  • Keine Sehenswürdigkeiten ansteuern. Norwegen ist (fast) überall schön und es hat sehr gut geklappt die Tour nach dem Wetter zu planen
  • Das Dachzelt darf doch bleiben. Wenn man einen Tagesausflug macht, kann man einfach alles unters Tarp stopfen. Außerdem geht der Abbau schneller weil wir besser geworden sind (und keine Räder mithaben). Mit dem höheren Auto haben wir fast Stehhöhe. Und es ist einfach unfassbar bequem und alle schlafen gut darin;)

Nicht so gut:

  • Kein Wind- und Regenschutz zum kochen. Wir hatten es mal mit Tarp probiert, aber gefroren haben wir trotzdem. Fürs Dachzelt werde ich jetzt doch mal das Vorzelt anpassen. Darin wird es ja eigentlich richtig warm, bisher kann man es nur nicht sinnvoll abspannen und dann flattert es.
  • Das wars auch schon. Huch! Weniger Wind wäre toll gewesen, aber da kann man nix machen;)

Kommt noch nicht an den Korsikaurlaub dran, aber sehr schön wars!

Skrelia

Skrelia

Leider regnete es nicht nur programmgemäß bis Mittag, sondern auch gleich noch den restlichen Tag. Somit statteten wir zwar pflichtgemäß noch Lillesand (am Meer – man erinnere sich: eigentlich war ja der Plan für diesen Urlaub sich mal die Schärenküste anzuschauen) einen Besuch ab, allerdings nur um dort ganz smittevern-konform als einzige Besucher eines Restaurants (das nenne ich mal ausreichend Abstand!) einen Burger zu essen. Den restlichen Regentag nutzten wir dann lieber dafür schonmal ein bisschen Strecke Richtung Heimat zurückzulegen. Da sollte nämlich heute Nacht weniger Wind und morgen mehr Sonne sein.

Der Heldenmann fand dann in seiner App noch einen super einsamen (!!111) Platz zum frei stehen. Wir fuhren also kilometerweit über Schotterstraßen um dann am Ende auf dem Platz alle anderen Leute mit derselben App zu treffen 😀 So viel zu einsam… Aber hier ist ein tolles Wandergebiet und wenn der Nebelregen mal kurz weniger wurde, konnte man sehen, dass man eigentlich eine klasse Aussicht haben könnte … Schauen wir mal wie es morgen aussieht!

Åmli Naturcamping

Åmli Naturcamping

Da wir nach unserem Paddelausflug Lust auf Duschen hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Campingplatz. Allerdings liegt Ogge echt mitten im Nichts und somit war der dann 1 h entfernt;) Und dann taten wir etwas ganz verrücktes und aßen in einem Restaurant! Drinnen! Uiuiui! Aber wir hatten total Hunger und keine Lust auf Kochen und es war einfach nur gut.

Der Campingplatz liegt direkt am Fluss, ist hauptsächlich ruhig und hat irgendwie so eine friedliche Athmosphäre, dass wir gleich noch nen Tag geblieben sind;) Eigentlich gibt es an der Nidelva ganz viele tolle Sandbänke wo man planschen kann, da allerdings der Juli hier der regenreichste seit ichweissnichtwann war, herrscht aktuell ziemlich Hochwasser und Strömung. Trotzdem haben wir uns heute mit dem Boot auf die andere Seite gewagt und seit das Heldenkind seine Stecksteine ins Boot mitnehmen darf ist das auch alles sehr viel harmonischer (auch wenn klar ist, wer die winzigen Dinger hinterher wieder aus den Ritzen pult;)). Somit dümpelten wir ausgiebig in einem windgeschützten und sonnigen Seitenarm rum und fanden am Ende sogar noch eine Sandbank zum buddeln (bzw. eigentlich haben wir sie hauptsächlich vom Schlamm ( äh, ich meine natürlich Xadieiern (wer jetzt wissen will, was ein Xadi ist, der frage das Heldenkind)) befreit. Es war alles sehr entspannt, auch wenn ich jetzt leider wieder genug Netz und Akku für Internet hatte, was zu fiesen Zukunftsgrübelattacken führte. Eben bin ich dann noch ne Stunde durch den Wald gelaufen, jetzt gehts wieder. Seufz … könnte sonst ein toller Urlaub sein 🙁

Aber wir lieben auf jeden Fall unser Boot sehr! Es ist genau perfekt für uns:)

Oggevatn

Oggevatn

Überführungstag. Heute ging es rüber zum Oggevatn, einem großen See mit ganz vielen kleinen Inseln. Da wollen wir morgen dann paddeln (eigentlich heute, aber war noch zu windig). Und endlich schien mal etwas länger die Sonne. Da wo es windgeschützt ist, war es sogar wunderbar warm. Leider ist das Heldenkind unausgeschlafen und schlecht gelaunt und will eigentlich die ganze Zeit nur nach Hause. Das ist etwas anstrengend. Hoffentlich wird es morgen besser.

Abendsonne am Oggevatn