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Schlagwort: Deutschland

Heidschnuckenweg Etappe 6: Bispingen – Soltau

Heidschnuckenweg Etappe 6: Bispingen – Soltau

Da war sie nun, die Überführungsetappe. Kann ja auch nicht 225 km spektakuläre Landschaft sein;) Sie lässt sich wie folgt zusammenfassen:

Heute ging ich bei leichtem Nieselregen 23 km durch den Wald.

Wald, besagter

Naja, so ganz wird es dem Tag dann doch nicht gerecht. Zumindest das wundervolle Frühstück (mit Waffeln:)) und der abendliche Saunabesuch müssen noch erwähnt werden. Und das es sehr erstaunlich ist wie viele Kilometer man eine Autobahn/Windräder/den Heidepark hören kann.

Wanderfazit:

  • Man muss Schuhe auch gut schnüren wenn man nur 1 km läuft (mit zwei dicken Rucksäcken allerdings) sonst hat man 3 Tage lang Blasen
  • Eine Hose reicht wirklichwirklich (ja Sarah, auch wenn man Abends essen gehen will). Und jedes Gramm zählt;)
  • Wenn man einen Trinkschlauch mitnimmt sollte man auch den Verschluss einpacken. Und ohne lässt sich dieser Rucksack etwas doof ausbalancieren
  • Heide bedingt eine Wanderung während oder knapp vor der Blüte. Egal was die Homepage sagt, is einfach schöner dann;)

Heidschnuckenweg Etappe 5: Niederhaverbeck – Bispingen

Heidschnuckenweg Etappe 5: Niederhaverbeck – Bispingen

Heute stand mit 26 km eine etwas längere Etappe an, trotzdem bin ich irgendwie nicht so richtig früh losgekommen – das leckere Frühstück musste ja auch genossen werden;)

Dann geht es bei strahlendem Sonnenschein wieder auf den Weg. Ein kleines Stück Heide und dann kilometerweit auf einem schmalen Pfad durch den friedlichen, duftenden Herbstwald:) In Schneverdingen wartet dann wieder eine grosse Heidefläche – aber mittlerweile hat es mehr als 20° und irgendwie ist mir alter Schattenpflanze das schon wieder alles zu warm;) Deshalb bin ich trotz Heidschnuckenromantik nicht traurig, als der Weg wieder im Wald verschwindet.

Viiiiele Schafe:)

Mein Lieblinsplatz auf dieser Etappe kommt aber erst als ich kurz nach der Autobahn schon nichts als Überführungsstrecke mehr erwartet hab: ein kleines romantisches Heidetal, mitten im Wald. So schön!

Die Borsteler Kuhle im Abendsonnenschein

Kurz vor 6 im Hotel angekommen. Leiderleider hat genau heute das Restaurant Ruhetag – ein Jammer, denn es hätte Ente gegeben. Nun leider nur Nudeln, aber man kann nicht alles haben im Leben;) Sehr schöner Tag, auch wenn mir jetzt echt die Füße wehtun!

Mast und Schotenbruch 11.-13.10.2019

Mast und Schotenbruch 11.-13.10.2019

Joho! Auf zu meinem ersten Seefahrercon:) Akteurin: Levke Steinanger, ihres Zeichens Wäscherin in der Stadt der Sieben Türme. Gewesen. Abends am Hafen mit ihrem Liebsten von der Handelsmarine unterwegs gewesen, nicht aufgepasst und schwupps, dem Presskommando in die Fänge geraten. Seit zwei Wochen an Bord der Greifenstolz, hauptsächlich seekrank gewesen und dann auch noch das:

Die Greifenstolz war das Vorzeigeschiff der Bündischen Marine und ausgesandt um die Handelsschiffahrt vor den selachischen Piraten zu schützen. Und tatsächlich: Nach zwei Wochen trafen sie auf die „Barbaras Zorn“, ein gefürchtetes Piratenschif. Nach einem langen Scharmützel brach jedoch ein Sturm über die Schiffe herein und angeschlagen wie die Greifensturm war, ging sie im tobenden Unwetter unter….

Der Einstieg ins Con war leider etwas holperig, da wir nochmal ne Stunde später als die ursprünglich eingeplante Stunde Spätigkeit dran waren. Und tatsächlich war dies offensichtlich das erste Con auf dem ich je war, auf dem pünktlich Time-In war – Pech gehabt! Somit also im Stockfinsteren in die Kasematten, Bett aufgebaut und dann im Halbdunkel mit der vor Ungeduld hopsenden SL daneben im Eiltempo umgezogen. Das ist so einer der einzigen Kritikpunkte an diesem Con: Ich wäre gerne in Ruhe angekommen, hätte mich gern im Hellen umgezogen und zumindest einmal kurz meine noch nie komplett anprobierte Klamotte begutachtet. So fühlte ich mich die nächsten 2 Stunden (bis ich Zeit zum Klamotte richten hatte) irgendwie echt unwohl in meiner Haut – was schade war, denn es ging gut los.

Levke wurde gemeinsam mit dem Schiffsarzt und diversem Treibgut (in Form eines schweren Sacks mit Gemüse;)) angespühlt, d.h. im stockfinsteren Wald ausgesetzt. Nach einem bisschen verschrecktem Geplapper stellte der Herr Doktor dann gleich mal klar, dass doch bitte auch wenn gruselige untote Fischwesen im Wald auftauchen beim Sie zu bleiben sei. Alles klar, Hackordnung geklärt, Matrosin schweigt und trägt brav den Kohlrabi 😀 Im Laufschritt. Weil untote Fischwesen!!111 Schnell in einem stockfinsteren Gemäuer versteckt. Draussen schnaufen Fischwesen vorbei. Dann leise weiter bis wir im Fort auf die restlichen Reste der Bündischen Marine treffen.

Leider sind zusätzlich zu uns und den Fischwesen auch noch die Piraten angeschwemmt worden. Und haben Levkes Freundin Mieke geschnappt. Frechigkeit! Zum Glück später Gefangenenaustausch. Und dann mal ein wirklich effektvolles Timefreeze: Nebel, grünes Licht, Tavernenmusik und plötzlich ein Tisch mit feiernden Geisterpiraten in der Schenke. Eine Minute Panik und Durcheinander, dann ist der Spuk vorbei. Eine Stunde später geht es wieder los: Der Klabauter den wir zwischendurch getroffen haben, klärt uns auf, dass ER gleich kommt. Nebel, grünes Licht, Auftritt Geisterpiratenkapitän! Ein eisiger Hauch weht durch den Schankraum – und plötzlich ist hinten eine Tür auf, die ins Finstere führt….

Dahinter liegt ein grossartiger „natürlicher“ Dungeon, den wir im Laufe des nächsten Tages erkunden. Stockfinster, unübersichtlich, mit Sackgassen, Kriechgängen(!!), Gefängniszellen, Folterkammern….und Geistern! Solchen die nichts tun, solchen die ständig schreiend hinter irgendwelchen Ecken hervorspringen und arme Matrosinnen zu Tode erschrecken (!!!!) und dem Henker mit seiner Axt, der als einziger den Lebenden Schaden zufügen kann. Wir erlösen also Geister (indem wir rausfinden was sie hier noch festhält – wenn sie erlöst sind, verwandeln sie sich in Glitzerstaub, der von unserem süchtigen Klabauter in der Pfeife geraucht wird :D), suchen angeschwemmte Ausrüstung und Runensteine im Wald (Achtung: die Fischwesen sind bei Flut besonders aktiv – Flut ist hier aber offensichtlich 11/12 der Zeit;)) und finden raus was hier eigentlich passiert ist, wo die Geister herkommen und wer das Siegel zerstört und die Fischwesen verursacht hat.

Favoritenszenen:

  • Scholle (ein mehrere hundert Jahre alter Einwohner/Geist, der alles mögliche „organisieren“ kann) ist etwas vergesslich: „Scholle, hast du Graupen?“ „Joa, habbich!“ „Kannst du die holen?“ „Was holen?“ „Die Graupen!“ „Joa, Graupen hab ich!“ „Kannst du die holen?“ „Was?“ „Na die Graupen?“ „Welche Graupen?“ …. eine halbe Stunde später, wird er angebrüllt: „Hol jetzt endlich die Graupen!!“ Er geht los – atemlose Spannung – keine Graupen geholt:D Nochmaaaal….
  • Der Klabauter und das Geisterglitzer
  • Levke und Klaus werden vom Leutnant getrennt und schleichen sich alleine durch den Dungeon, denn der Leutnant hat nur eine einzige Laterne!! Die ist schnell ausgezittert. Wir müssen ihr also Licht bringen! Wow, das war aufregend! Und es ist einfach cooler mit echten Kerzen, die ausgehen können!
  • Der Schreigeist. Ich hasse ihn!!
  • Nebel und grünes Licht in der Finsternis
  • Levke und Mieke wissen wo ein bestimmter Ort im Wald ist. Sollten wissen. Äh…also hier. Oder nee, doch nicht….Nochmal von da suchen wo wir losgegangen sind, dann finden wir es bestimmt… Gelebte Kompetenz!
  • Endschlacht: Die mühsam gefundenen Waffen werden verteilt. Am Ende der Reihe 4 Matrosen. Der erste hat einen Stock. Der Zweite einen Dolch. Der dritte ein Fleischermesser. Der letzte ein Essmesser. Auch nach ein paar wohlgemeinten Waffenspenden, sind wir den mit Stangenwaffen und Schwertern bewaffneten Gegnern irgendwie nur eingeschränkt gewachsen 😀
  • Der Bootsmann (Lieblingscharakter, hach war der großartig!), sorgt dafür, dass die Reihe in der Endschlacht nicht zurückweicht. Indem er sie mit Tritten nach vorne schubst. In die Langaxt des gefürchteten Henkers! Komisch, dass die mit Buttermessern bewaffnete Matrosenfront trotzdem Wege findet um zurückzuweichen 😉
  • Gewonnen. Mieke und der Fähnrich wetten, wer es schafft durch das enge Loch am Ende des Kriechgangs zu krabbeln. Mieke ist sehr klein. Der Fähnrich ist sehr groß. Beides führt bei einem engen Loch in Brusthöhe das in einem sehr engen Gang mündet zu unterschiedlich amüsanten Verrenkungen;)
  • Kochen mit der Crew
  • Shanties und andere schöne Musik am Abend 🙂

Fort Gorgast ist definitiv das groẞartigste Larpgelände auf dem ich bisher war. Die Atmosphäre dort ist unglaublich dicht, bis auf ein paar Heizungen nix modernes was stört, alles ist herrlich unübersichtlich und der Dungeon war der Wahnsinn. Das Con war eines besten (wenn nicht das Beste?) auf dem ich bisher war. Die SL waren toll, die NSC waren absolut großartig und es war alles sehr liebevoll gemacht. Ich mochte auch den Plot (trotz ein paar Winke mit dem Zaunpfahl) sehr gerne und es gab viele abwechslungsreiche Dinge zu tun. Ich hab mich keine Minute gelangweilt und die lange Fahrt hat sich echt gelohnt! So gut!

Heidschnuckenweg Etappe 4: Undeloh – Niederhaverbeck

Heidschnuckenweg Etappe 4: Undeloh – Niederhaverbeck

Letztes Jahr im Juli bin ich die ersten 3 wunderschönen Etappen des Heidschnuckenweges gewandert und da ich gerade ganz gut mal ein bisschen Alleinezeit gebrauchen kann, gibt es jetzt Etappe 4-6:)

Herbst auf dem Heidschnuckenweg

Los ging es in Undeloh. Auch ausserhalb der Saison ist es da noch verhältnismäßig voll, also nix wie los, vorbei an den ganzen Pferdekutschen und raus aus dem Ort. Die Etappe heute führt über den Wilseder Berg und ist sozusagen die Königsetappe: Heideflächen soweit das Auge reicht. Jetzt im Oktober ist die leider komplett braun, aber trotzdem ist alles sehr schön herbstlich, der Weg geht sich sehr angenehm und man muss nicht lange über die Richtung rätseln. Viel Zeit zum Gedanken nachhängen, denn dazu bin ich ja da;)

Aussicht vom Wilseder Berg – heute mal in off-lila;)

Übernachtet wird heute im Haverbeckshof (sehr gemütlich) und nach einem entspannten Nachmittagsschläfchen gibt es nun gleich Bachsaibling. Mjam:)

Urlaubszusammenfassung

Urlaubszusammenfassung

Puh…Wie man merkt ist diese Art zu reisen dem Tagebuchgedanken nicht zuträglich, besonders wenn man sich Abends dauernd verquatscht. Nu ist aber mal der Fall eingetreten, dass ich früher wach bin als das Heldenkind (übrigens genau so lange wie es dauerte diesen Satz zu schreiben 😉 Tageswechsel – weiter gehts:). Wie dem auch sei: Kurzzusammenfassung letzte Woche:
Donnerstag sind wir aus Clausthal gen Großeltern gefahren und haben auf dem Weg noch einen Abstecher zur Grube Samson in Sankt Andreasberg gemacht. Ich war da mal in der 6. Klasse und fand es voll beeindruckend – leider war diesmal aber das riesige Wasserrad gerade defekt und somit war es etwas weniger spannend. Trotzdem hat das Heldenkind die immerhin einstündige Führung grandios durchgehalten und seitdem gibts im Weltall auch Bergwerke;)
Die Oma war leider krank, zum Glück sind aber Opa und Schwesterherz eingesprungen und somit konnte ich am Freitag wie geplant aufs Larp – vielen Dank!!!! Also wieder auf nach Burg Lohra, die exakt wieder südlich des Harzes auf dem Weg nach Erfurt lag…was ein Hin-und Her!

Die Burg ist echt eine Bruchbude…aber zum Glück sollte die IT Burg auch ebenso schrottig sein, deshalb passte es wenigstens. Und das Spiel an sich war richtig toll. Nur geschlafen hab ich natürlich viel zu wenig…

Montag dann mal wieder durch den Harz zurück, Speed-Wäschewaschen und irgendwie doch wieder viel zu spät schlafen.

Dienstag war echt etwas überplant: Einkaufen (ich glaube nicht, dass ich je soviel in einer Drogerie gekauft hab…), Einpacken, Mist-die-Wäsche-ist-nicht-trocken, Mist-wieso-ist-jetzt-Stau, mit dem Heldekindkumpel in vielzuweitweg für viekzukurz zum Spielen treffen (aber meine Güte war das süß, als die beiden sich entdeckt haben! Es war jeden km wert!), Mist-wir-haben-die-Brötchen-vergessen-und-müssen-schon-wieder-einkaufen und dann zum Glück nur noch zu Jäger und nicht nach Kiel. Wieder zu lange gequatscht. Puh! Das Heldenkind hatte sich bei der Oma angesteckt und hustete alle Autofahrten durch, schlief dann aber wenigstens fix ein. Nachts dann Fieber und am nächsten Morgen legte er sich nach dem Frühstück direkt wieder hin. Da dachte ich schon, der Besuch in Kiel sei gelaufen. Zum Glück ging es Nachmittags schon besser und auch wenn das spielen gestern und heute etwas schleppender lief als sonst , wirkte er heute Abend ganz glücklich.

Morgen gehts dann zur Fähre, noch einmal Dachzelt und dann ab nach Hause.

Alles sehr schön aber um es mal zusammenzufassen: Müde!

Clausthal Zellerfeld

Clausthal Zellerfeld

Nach einer aus unbekannten Gründen extrem unruhigen Nacht in der das Heldenkind zig mal wach war und dann um 4 nicht mehr schlafen konnte (mit Musik ging es dann irgendwann doch noch für ne Stunde) folgte ein geruhsamer Tag. Man steht ja hier immer vor der Entscheidung etwas zu unternehmen (=Stress aber keine Langeweile) oder stundenlang Prinzessin Leia zu sein und von Andenkondoren verschleppt zu werden … Heute gabs dann zweiteres und wir waren erst ein paar Stunden auf dem Robinson Spielplatz nebenan. Der ist wirklich süß (wenn auch etwas kleiner als gedacht) und mit kleinem Bach und vielen Klettergelegenheiten.

Danach dann ein Stündchen Mittagspause, nochmal zum See und dann war der Tag rum. Ein ruhiger Tag war glaub ich notwendig, zog sich aber etwas… Nu wühlt das Heldenkind schon wieder im Zelt rum und kann nicht schlafen und ich hoffe wirklich sehr, dass die nächste Nacht besser wird….

Ich bekam letztes Jahr zum Geburtstag eine tolle Hängematte. Frage mich nur ob ich jemals selbst darin liegen werde…
Von Erfurt nach Clausthal Zellerfeld

Von Erfurt nach Clausthal Zellerfeld

Unser gestriger Campingplatz Erfurt am See war ja ein bisschen ein Reinfall und nicht so super fürs Ersterlebnis geeignet…die Leute waren zwar nett und sauber wars auch, aber trotzdem wars sehr minimalistisch heruntergekommen. Außerdem schwamm ein großer toter Fisch an der Badestelle und nebenan war irgendwo ne Kläranlage, die bei abflauenden Wind ab und an herübermüffelte. Dazu dann noch ein unbeschrankter Bahnübergang in der Nähe wo fleissig 2x die Stunde gehupt wurde und so waren alle Sinne angesprochen abgestoßen. Trotz all dieser Nachteile gab es da Dauercamper – warum??? Geschlafen haben wir aber beide (endlich mal wieder) richtig gut. Mangels Schatten brannte nur leider schon früh die Sonne aufs Zelt und der ganze Aufbruch war irgendwie ätzend und viel zu heiß.

Somit fuhren wir gegen 10 ziemlich miesepetrig los, weil ich da auch nicht schwimmen mochte aber das Heldenkind sich so drauf gefreut hatte. Aber zum Glück kamen wir dann irgendwo am Kyffhäuser an nem See vorbei und gingen dann erstmal schwimmen. Das war so ein Naturbad, definitiv nicht schön aber mit lustigem Wasserspielzeug und Nass ist Nass. Aber auch wenn der Besitzer versichert hat, es gäbe da noch keine Zerkarien (es hing ne Warnung da) kribbelt bei mir seitdem alles. Blöde Einbildung….

Nichtsdestotrotz wurde seitdem alles besser und nu sind wir irgendwie auf einem Campingplatz mitten im Nichts in Clausthal Zellerfeld gelandet. Ich hatte gestern Abend noch ewig rumrecherchiert und eigentlich gab es anderswo viel mehr zu erleben, aber ich glaub wir beide wollen jetzt am liebsten Ruhe. Und die gibts hier reichlich: wir stehen ganz alleine auf einer kleinen Wiese mit Schatten und kleinem Spielplatz mit nettem Klettergerät direkt daneben, es sind 24 statt 30 Grad, 100 m entfernt ist ein Badesee(getestet und für gut befunden) und nebenan ein Abenteuerspielplatz(noch ungetestet). Es ist alles neu und sauber und schön. Schön!

Tag 80: Hochzeitswoche

Tag 80: Hochzeitswoche

Die ist nun vorbei:) Ich fasse mich vorerst mal kurz, sonst komme ich nie in der Gegenwart an: Schön wars, aber auch extrem anstrengend! Gefühlt haben wir jeden Tag die FeWo gewechselt ( tatsächlich waren es nur 3) oder sind zwischen verschiedenen Locations gependelt und das mit Kind und Packen und Schleppen war irgendwie stressig. Außerdem noch Polterabend, Kirche und Feier vor und nachbereiten und schwupps war die Woche um. Dafür war die Hochzeit an sich auch wirklich wundervoll schön!

Der Polterabend war am Zoopark – super fürs Heldenkind

Aufgrund einer Fehlplanung verbrachten wir auch eine Nacht auf dem idyllischen Apfelgut im Dachzelt. Ungeplant zu dritt. Ich hab zwar eher wenig geschlafen (wie immer an neuen Orten) aber es ist unglaublich gemütlich.

Apfelgut

Heute waren wir auf dem Ega Wasserspielplatz und nu zelten das Heldenkind und ich erstmalig alleine im Zelt. Die Frösche brüllen idyllisch vor sich hin aber der Campingplatz samt Lage ist leider etwas mau – egal, passt schon:)

Hoffen wir mal auf eine ungewittrige, unwindige Nacht, denn wie das Zelt sich da schlägt muss ich nicht zwingend alleine mit Kind testen…

Und was ich morgen mache? Kein Plan … hätte doch vorher etwas recherchieren sollen.

Höhlenerlebniszentrum Iberger Tropfsteinhöhle

Höhlenerlebniszentrum Iberger Tropfsteinhöhle

Auf dem Weg nach Erfurt wollten wir noch eine Pause im Harz machen und haben uns für die Iberger Tropfsteinhöhle entschieden. Wir kamen auch exakt passend zur Führung und durften gleich in die Höhle. Die Führung dauert 30 min und das Heldenkind war mit Feuereifer dabei, suchte Schlangen und Dinosaurierkrallen an den Wänden und erzählte mir in den Gehpausen ganz begeistert, alles was er eben gelernt hatte( „Guck mal Mama, da sieht man die Wasserlinie. Hier stand mal alles unter Wasser, Mama!“). Am besten fand er die Wunschschildkröte, wo er sich nach langem Überlegen zur Freude aller Teilnehmer einen Kuscheltierpapagei wünschte;) Ich fand die Tropfsteine jetzt nicht so superspektakulär, aber mit begeisterten Kind wars toll.

Draußen gab es dann noch einen Höhlennachbau zum Durchkrabbeln, was auch etwa 50 Mal mit zunehmender Geschwindigkeit gemacht wurde. Vom Text im Museum mal wieder nicht viel gelesen, aber das ist wohl so….