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Schlagwort: Unterwegs Solo

Liarvatnet

Liarvatnet

Gutes Wetter und letzte Chance bevor mal wieder Langarbeitswochen beim Heldenmann sind? Also fix nochmal los ins Gesträuch:)

Diesmal zum Liarvatnet in Forsand. Da muss man zwar durch den teuren Tunnel, aber dafür ist es superschön und doch etwas wilder als hier auf der Stavangerseite.

Liarvatnet

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen einmal um den See und dann zum Foresnesvatnet zu laufen um dort zu nächtigen, aber da dort keine Abendsonne war, landete ich dann mal wieder an einem Berghang mit Aussicht;) Mit Hängematte ja alles kein Problem. Diesmal hatte ich statt Gaskocher so einen winzigen Hobo-ofen mit und bin total begeistert. Um einen Liter Wasser zu kochen braucht man echt nur so ne Hand voll Kroppzeug (also Heidekraut und ein paar dünne Stöcke). Voll gut! Und wenn man nen Stein drunter hat auch ziemlich sicher. Der kommt jetzt öfter mit:)

Hängemattenaussicht der Woche

Ansonsten wird es jetzt schon 19:30 dunkel, da braucht man ein gutes Buch:) Weitere Testergebnisse: Bei weniger als 10 Grad wirds mit diesem Schlafsack ohne Zelt langsam kalt. Außerdem: In einer wackeligen Hängematte in ein Inlet krabbeln was nur oben etwas offen ist, ist was für Turnkünstler. Und ich muss mir in der Hängematte nen Wecker stellen,ich schlafe sonst bis um 11. Und dann wird das nix mit weit wandern…

Auf jeden Fall muss ich da dringend nochmal in die Ecke. Und eins ist gewiss: man muss sich keine Sorgen machen, dass es zu wenig Parkplätze gibt:D

Ich weiss ja nicht wen die da noch alles erwarten…
Veraland

Veraland

Ab Montag soll es regnen, also schnell noch das potenziell letzte Sommerwochenende genutzt und nochmal draußen genächtigt. Und weil es im Urlaub so schön war diesmal mit der Hängematte.

Der Weg von Veraland (ein großer Bauernhof) führte zunächst nur über Weiden und der kleine See den ich mir nach Betrachtung der Karte als Ziel ausgeguckt hatte, war in der Realität ein von Kühen und Schafen ziemlich stark frequentierter Tümpel. Uäh! Also beschloss ich, dass die zwei Liter Wasser die ich dabei hatte dann halt reichen müssen und suchte mir einfach einen Platz mit toller Aussicht.

Aussicht aus der Hängematte
Aussicht beim Abendessen
Aussicht nach dem Abendessen:)

Das hat meiner Meinung nach ganz hervorragend funktioniert;) Der Platz wo ich zwei ausreichend große Bäume im richtigen Abstand fand war dann zwar eeetwas kletterig und ich hatte leichte Bedenken, dass ich mir nachts in einem der Löcher unter der Hängematte die Beine breche, aber ich war dann einfach sehr vorsichtig und nach einer wundervollen, aber unfotografierten Frühstücksaussicht ging es dann wassermangelbedingt auf dem kürzeren Weg wieder gen Heimat. Ich wäre zwar gern noch auf einen der Berge geklettert, aber auch so war das sehr schön:)

16.08.2021 – Lysefjord

16.08.2021 – Lysefjord

Das positiv denken hat sich gelohnt und wir hatten tatsächlich wundervolles Wetter am Morgen unseres Paddeltages. Trotzdem gingen wir erstmal shoppen und shoppten sehr erfolgreich große Mengen Wollkleidung in allen Formen und Farben:)

In Ålgard vor dem Outlet haben sie umgebaut, da gibt es jetzt einen tollen Vorplatz mit Sandstrand am Bach und vielen Spielplätzen. Dahin setzten wir unsalso samt unseres für norwegische Verhältnisse unfassbar günstigen Pizza-Takeaways und liessen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Dann fuhren wir zum Lysefjord. Stellten uns auf den Parkplatz. Und es begann zu Regnen und Gewittern…. ich muss sagen ich fühlte mich etwas veräppelt vom Wetter. Auch unser Guide rief gleich an: es würde ja jetzt unvorhergesagterweise Gewittern. Das sei ja nicht so gut auf dem Wasser… Zum Glück war noch ne halbe Stunde Zeit und wir einigten uns darauf dann einfach etwas später loszufahren. Und siehe da: Nach einem letzten Donnerschlag zur Warnung kam die Sonne wieder raus:)

Das Paddeln war dann sehr schön! Es ist ein krasses Gefühl unter einer 600m hohen Felswand herumzupaddeln in seinem winzigen Kajak. Und die Landschaft ist einfach nur so schön!! Außerdem hab ich viel über Tourplanung und Windverhältnisse in Fjorden gelernt das war auch super.

Nach der Tour fuhren wir dann noch zum Nachbarstrand (an der Anzahl der dort auf dem Parkplatz versammelten und das Wohnmobile-verboten-Schild missachtenden Camper konnte man erkennen, dass der Platz wohl auch bei Park4Night eingetragen war) und freuten uns, dass zwei günstige Pizzamenüs sogar für 2 Mahlzeiten für 3 Leute reichten. Kalte Pizza im Abensonnenlicht am Fjord, was könnte schöner sein;)

18.07.2021

18.07.2021

Nachdem ich ja in der Sørmarka (= Waldgebiet mitten in Stavanger) schon eine schwarze turorientering Tour gemacht habe, die zu 90 % von Wegen aus zu erledigen war, hatte ich mir für heute eine „echte“ schwarze Tour in Stølsvik vorgenommen. Die konnte man praktischerweise sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, in diesem Fall per Fähre. Das fühlt sich immer gleich nach Urlaub an.

Da ging es dann auch gleich richtig ins Gestrüpp – Puh! Karte und Kompass fand ich lustig, aber die ganzen stacheligen Büsche und hüfthohen Grasbüschel voller Zecken, die konnten mich nicht so überzeugen. Dafür aber alle angesteuerten Marker ohne große Probleme gefunden. Es war aber auch genügend Terrain da, dass man sich auch ohne Kompass zurechtfand.

Nur einen hab ich nicht gemacht. Der war oben auf einem ziemlich steilen Hügel und ich hatte nur noch 45 min bis zur Fähre. Dafür hab ich auf dem Weg dahin noch ein paar hübsche Seen besichtigt:)

Das war spaßig, aber ich bin ein großer Fan von Wegen. Hoch lebe der DNT!

Gitlandsåsen

Gitlandsåsen

Für die Nacht von gestern auf heute hatte ich mal wieder Freigang beantragt um Beine und Zelt auszuführen:) Es waren 15° und Sonne angesagt und als ich um 4 am Zielpunkt am Lerangsvatnet ankam war es auch wundervoll warm und man konnte in kurzer Hose und T-Shirt laufen. Bzw. hätte theoretisch gekonnt, denn nachdem ich nach etwa 2 km schon 3 Zecken absammelte, stieg ich dann doch auf Hose in die Socken stecken um…blöde Viecher.

Ich hatte mir so ein Naturreservat mit ursprünglichem Wald, wie es ihn hier früher überall gab, ausgeguckt. Das war dann auch wundervoll waldig, duftete nach sonnenwarmen Kiefern und der ganze Waldboden war voller Heidelbeersträucher. Ich hatte beschlossen erstmal einen Zeltplatz zu suchen und dann mit weniger Zuladung noch auf einen Berg namens Hesten zu klettern. Das heisst übersetzt sowas wie „das Pferd“. Ich konnte da aber keine Ähnlichkeit erkennen;) Der Plan klappte aber sonst ganz wundervoll und um 18:30 war das Zelt aufgestellt, zwei weitere Zecken entsorgt und ich klar zur Gipfelbesteigung. Das tolle an so einem kleinen Zelt ist ja, dass man nur eine personengroße glatte Fläche braucht. Mit dem großen Zelt wäre das eine fiese Sucherei geworden. So war es kein Problem:)

Auf dem Weg nach oben war ich dann sehr froh über das reduzierte Gepäck, denn es war angemessen steil. Aber dafür gab es eine schöne Aussicht.

An dem See steht mein kleines grünes Zelt:)

Leider war es zu windig um lange zu verweilen, also ging es bald zurück. Den ganzen Nachmittag hatte ich keinen einzigen Menschen getroffen und ich freute mich darauf ganz alleine die Ruhe zu genießen. Kochte mir was zu essen. Las ein wenig. Freute mich drauf morgen früh in den See zu hopsen. Und um halb 10 kam dann Musik vom gegenüberliegenden Berghang und laute Stimmen. Da bekam ich schon ganz arg miese Laune, aber als die drei Neuankömmlinge dann irgendwann am See angekommen waren und ihre Zelte aufgebaut hatten, beschränkten sie sich dann zum Glück doch auf Lagerfeuer und normallautstärkige Unterhaltung. Leider direkt gegenüber, so dass ich mich total beobachtet fühlte. Aber ist ja nicht mein See. Etwas schade wars trotzdem. Und der Elch, dessen Losung überall zu finden war, liess sich dann natürlich auch nicht blicken. Wobei ich da dann doch auch ein klein wenig erleichtert war.

Da drüben versteckt sich mein Zelt:)

Am nächsten Morgen scheuchte mich dann um halb 8 die Sonne aus dem Zelt und hach wäre schwimmen jetzt schön gewesen. Aber nix Badesachen und drüben war man auch schon wach. Deshalb packte ich nach dem Frühstück einfach fix meine Sachen und machte dann noch einen Umweg zu einem anderen See. Den hatte ich dann für mich:)

Um 13 Uhr war ich wieder zu Hause. Das waren dann nicht mal 24 h und trotzdem fühlt es sich wie ein ewig langer Urlaub an. Das war schön:)

7.5.2021

7.5.2021

Ich probiere mal ein neues coronataugliches Hobby aus und war heute (Tusch!) auf Orientierungs“lauf“, soll heissen Spaziergang;) Meine letzte Erinnerung an sowas stammt aus dem Gymnasium. Da musste man rennen und es war grauenhaft. Hier war es einfach ganz wundervoll idyllisch im Abendlicht am Litle Stokkavatnet und ich habe (obwohl ich da echt oft bin) ganz neue Ecken mit sehr schöner Aussicht entdeckt. Und jetzt schon unfassbare 30 Punkte ge“klippt“. Muahaha!

Das Heldenkind hingegen entdeckte vor einigen Wochen des Heldenmannes Rollenspielregelwerke. Seither guckt es mit großer Vorliebe stundenlang Pathfinder-Monsterhandbücher an und kann mittlerweile allerlei seltsames Viehzeug nebst passender Spezialfähigkeiten in seine Geschichten einbauen, die jetzt von Froschkolossen, Drow und Drinnen, Rostmonstern und Schleimen handeln. Am Abendbrottisch diskutieren wir neuerdings das Alter von Cthulhu, die verschiedenen Arten guter und böser Drachen und wer alles im Underdark wohnt. Nachdem das Kind jahrelang keine Stifte anguckte malt es jetzt stundenlang wirklich unfassbar großartige und fantasievolle Monster. Ich glaube nicht, dass es je einen Mensch, ein Haus oder eine Sonne gemalt hat, aber es will dringend schreiben lernen um selbst ein Monsterhandbuch schreiben zu können…

Unser wundervolles Nerdkind 🙂

Und ich will wirklich nicht wissen was die im Kindergarten denken….

Dalevatnet mit Zelt

Dalevatnet mit Zelt

Im November kaufte ich mir ja ein Einpersonenzelt. Direkt im Anschluss wurde es dann natürlich kalt und regnerisch (ok, bei genauerem Nachdenken nicht verwunderlich;)), so dass ich gar keine Chance mehr hatte es zu testen. Und dann fror es ja ewig lange. Aaaber jetzt am WE gab es endlich Temperaturen von fabelhaften 8 Grad und das musste dann trotz Wind einfach reichen um es endlich auszuprobieren;)

Also packte ich mein Zelt, freute mich dass meine gesamte Ausrüstung in meinen kleinen Rucksack passte und machte mich Freitag um 4 auf zum Dalevatnet. Eigentlich hatte ich ja große Pläne wo ich überall hinwandern könnte, aber da es in höheren Lagen deutlich unter 0 sein sollte, noch reichlich Wind dazu angekündigt war uuund ich auch tatsächlich noch nie so ganz alleine zelten war, war das mit vertrauter Umgebung doch auch ganz ok.

Um 6 hatte ich dann einen halbwegs windgeschützten Platz gefunden und es gab sogar einen schönen sonnigen und windgeschützten Stein zum Sitzen. Da blieb ich dann einfach und las bis die Sonne weg war, zog an einen höher gelegenen Berghang um wo noch Sonne war, las noch ein bisschen und das wars dann auch. Voll spektakulär;) Dafür aber in der Dämmerung sehr euphorisches Vogelgebrüll.

Nachts um 2 gab es dann als weiteres Event der Sparte Naturerlebnis einen wundervollen Mond über dem See zu bewundern. Und ein sehr mitteilsames Schaf zu hören. Und witzigerweise waren auch zwei Stirnlampen auf dem Weg um den See. Nachtwanderung?

Morgens dann mehr Naturerlebnis und große Hektik, denn ein kleiner Vogel war irgendwie zwischen Innen- und Außenzelt geraten und kam da nun wirklichwirklichwirklich nicht mehr raus, tschilptschilp. Da war ich dann ziemlich plötzlich ziemlich wach 🙂 Also Vogel gerettet und mein nagelneues Innenzelt von Vogelhinterlassenschaften gereinigt, echtma! So hatte ich dann aber noch genug Zeit die Runde über den Resasteinen zurück nach Dale zu gehen, die kannte ich auch noch nicht.

Da unten am See war mein Zelt

Und um 13 Uhr war ich wieder zu Hause, Kurzurlaub beendet. Das war schön!

Eikebrekka – Kvitlen & zurück

Eikebrekka – Kvitlen & zurück

Von gestern auf heute hatte ich wieder Freigang und es ging zum vermutlich letzten Mal in diesem Jahr auf Hüttentour. Diesmal nach Kvitlen, denn da war ausnahmsweise mal nicht alles voll und die Hütte stand schon den ganzen Sommer auf der Wunschliste.

Wieder ging es durchs gleiche Tal, aber diesmal vom anderen Ende und leider waren die wundervollen Herbstfarben vom letzten Mal schon vorbei, das war ein bisschen schade. Außerdem hatte es die ganze letzte Woche geregnet – wie man sich denken kann war das dem frommen Wunsch trockenen Fußes von A nach B zu kommen nicht gerade zuträglich;)

So stieg ich also eher wenig optimistisch ins Auto und stieg dann zu meinem großen Erstaunen bei wundervollstem Sonnenschein wieder aus. Da war die Nässe von unten nur noch halb so schlimm:) Also Sonne tanken und viele Pausen.

Nur die letzten 15 min vor der Hütte regnete es. Selbige ist direkt an einem Wasserfall gelegen und am Fluss gibt es immer mal wieder kleine Sandstrände. Ich kann also voll verstehen warum die im Sommer immer voll ist und habe gleich schonmal Zeltplätze gekundschaftet;) Ansonsten ist das eine von den modernen Hütten. Die mag ich persönlich nicht sooo gerne, weil ich die traditionellen einfach viel gemütlicher finde – auch wenn ein riesiges Panoramaglasfenster natürlich auch schick ist;)

Trotzdem war der Hauptraum riiiesig und hatte so nen Plastik-Noppenfußboden, das ist einfach nicht so schön wie Holz. Zu allem Überfluss wollten die drei Mädels die noch in der Hütte waren den großen und nicht den kleinen Raum heizen – ich merkte an, dass ich die Idee für weniger gut hielt, aber wurde überstimmt. Am nächsten Morgen zur Abreise war es dann auch warm…. 😀 Ich verzog mich einfach schon um 8 aus der eisigen Stube in mein gemütliches Zimmer unter zwei Bettdecken und hatte es so auch schon vorher schön warm;) Und Coronakonform wars auch! Brrr…

Am nächsten Morgen dann Hüttenputz (ein klarer Grund fürs Zelt – die Liste für das coronakonforme Abwaschen ist alleine schon eine halbe Seite lang. Aus diesem Grund gab es diesmal 5 Minutenterrine – dann muss man statt stundenlangem Abwaschen nur den Griff vom Wasserkessel desinfizieren – muahahahaha!! Schnippchen geschlagen!*irrekicher*) und dann gings im düsterigen Novembernieselwetter den Weg das Moor entlang zurück zum Auto. Sehr unspektakulärer und nasser Rückweg, aber sonst sehr schön!)

Lindøy

Lindøy

Heute war ich auch ganz spontan und zur Feier des schönen Wetters nochmal ein bisschen unterwegs und habe dabei festgestellt, dass die zur Stadt gehörenden Schäreninseln offenbar zu den mit öffentlichen Verkehrsmitteln am einfachsten erreichbaren Frilufts-Bereichen hier in der Gegend gehören. Wer hätte das gedacht – fix mit dem Rad in die Stadt und in 15 Minuten ist man mit der Fähre da! Also habe ich heute mal Lindøy besucht, denn die hat Wanderwege und sah auf der Karte sehr bewaldet aus. All die zahlreichen Senioren auf meiner Fähre (auf der man übrigens sehr Coronatauglich draußen sitzen kann;)) stiegen auf Langøy aus und somit hatte ich die Insel ganz für mich alleine. Die ist allerdings auch sehr überschaubar und in der Zeit zwischen zwei Fährabfahrten ( 2h) kann man sie auch zweimal umrunden. Im Sommer kommen wir hier aber definitiv mal zum Angeln, Krabben fangen und am Wasser spielen her, das ist nämlich alles sehr hübsch hergerichtet dort.

So war es einfach nur sehr ruhig und still und friedlich.

Skredå – Støle – Skredå

Skredå – Støle – Skredå

Meine erste Übernachtungstour alleine! Wenn ich Freitag morgens losfahre und Samstag zurückkomme muss der Heldenmann nur 26 h aufs Kind aufpassen und man ist trotzdem so richtig vollkommen weg von allem. Da muss man also fast gar kein schlechtes Gewissen haben finde ich 😀 Vielleicht mache ich das jetzt einfach öfter!

Momentan muss man ja Coronabedingt alle Fjellhütten vorbuchen und somit hatte ich schon vor einiger Zeit einen Platz in Støle gebucht, denn alles andere was ich mir so ausgeguckt hatte war schon voll. Eigentlich war ich dann noch die ganze Woche unsicher ob ich fahren soll, weil ich noch nicht 100% wieder fit war und Yr außerdem grauenhaftes Wetter vorausgesagt hatte, aber zum Glück bin ich dann doch noch gefahren 🙂

Der Weg von Skredå nach Støle geht zunächst eine halbe Stunde an einem ziemlich hässlichen Schotterweg entlang und auch wenn sich die Ausschilderer sehr viel Mühe gegeben haben möglichst weit davon wegzubleiben, waren sie aufgrund der begrenzten Talbreite nur mäßig erfolgreich. Dann wird es aber schöner und die nächsten 3.5 h geht es an verschiedenen Bächen und Flüssen entlang durch die Täler.

Aussicht gibt es hier nicht so viel, dafür aber Bäume die ganz wundervoll herbstlich bunt waren:) Und kostenlos dazu noch reichlich Moor, da bleibt kein Fuß trocken! Zum Glück war aber Hütte und kein Zelt angesagt und somit war das alles halb so wild.

Gut getarnte Hütte;)

In der Hütte waren wir dann auch nur zu dritt, so dass jeder sein eigenes Zimmer haben konnte. Keine Ahnung wie die das bei großen, vollen Hütten machen… Und obwohl die beiden Herrschaften ganz nett waren wurde es doch erst richtig gemütlich als sie dann (zum Glück früh) im Bett verschwanden:)

Leider standen sie dann allerdings auch um 6 wieder auf… Hat doch auch Vorteile so ein Zelt;)

Entgegen aller Vorhersagen gab es Nachts keinen sinnflutartigen Regen und vom Sturm war auch nicht viel zu merken. Statt dessen gab es morgens strahlenden Sonnenschein und tolle Herbstluft und der Weg zurück war richtig toll. Ein Glück, dass ich doch losgegangen bin:)