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Schlagwort: Unterwegs Solo

24.04.2021 – Turorientering Finnøy

24.04.2021 – Turorientering Finnøy

Heldenmann und Kind waren im Hochselgarten klettern und ich hatte somit Freigang, whoopwhoop! Ich hab mir für dieses Jahr vorgenommen, möglichst viele Wanderungen ohne Auto zu machen und tatsächlich gab es eine Turorientering Runde auf Finnøy, die mit der Kombination Fahrrad – Fähre – Fahrrad in annehmbarer Zeit zu erreichen war. Da ich über Finnøy nur mal mit dem Auto rübergefahren bin, erschien mir das also als gutes Ziel. Auch wenn ich etwas daran zweifelte, ob das mit Winter&CoronazuHausehockbedingt mangelnder Fahrrad-Fitness so ne super Idee ist zu einer Wanderung mit dem Rad zu fahren. Besonders wenn man so gerne Hügel mag wie ich…

Trotzdem unverzagt bei schönster Frühlingssonne und 11° losgeradelt und dann erstmal die Aussicht von der Fähre genossen. Beste Reiseart ever:) Von Judaberg waren es dann auch nur noch 5 km mit dem Rad, mit einer netten langen Abfahrt in der Mitte und einem Berg der Kategorie Vielzusteil am Ende. Bei letzterem hab ich das Rad einfach unten gelassen, aber leider weiß man ja schon, dass sich die gemütliche Abfahrt vom Hinweg auf dem Rückweg in eine fiese Steigung verwandelt…also gedanklich schonmal 15 min mehr eingeplant und dann an einem niedlichen Hobbithaus vorbei auf den Teigen gestiefelt.

Von oben hatte man eine tolle Aussicht auf schneebedeckte Berge hinter Fjord, nur fotografieren ließ sie sich schlecht.

Die Wegpunkte waren prinzipiell zwar leicht zu finden, die Herausforderung war es aber dann den Weg über die zahlreichen stacheldrahtbewehrten Schafszäune zu finden. Ich lief also viiiele Umwege an diesem Tag….;)

Trotzdem rechtzeitig alle 10 Punkte abgegrast, im Schneckentempo die fiese Steigung hochgekräucht und dann nach der Fährfahrt schön nochmal 5 km nach Hause geradelt – das Radfahren war auf diesem Ausflug definitiv der anstrengendere Teil;)

9.3.2022

9.3.2022

Besuch wieder weg, oh Jammer, oh Jammer. Am Freitag war das Heldenkind in der SFO und die Heldenoma und ich nochmal ne Runde auf dem Vårlivarden. Trotz Startschwierigkeiten war das superschön weil immer noch strahlender Sonnenschein herrschte (wenn auch mit wirklich eisigem Wind).

Am Samstag waren wir dann am nächstkältesten verfügbaren Ort, nämlich am Strand. Da wars dann leider mit der Sonne auch vorbei, aber Strand ist einfach immer schön, egal bei welchem Wetter. Und Abends hatten der Heldenmann und ich kinderfrei und waren sehr lecker essen. Über den Preis wollen wir mal nicht reden – dafür hätten wir in D viermal essen gehen können. Aber da ist immer sehr guter Service, das ist dann auch ok.

Tja und nu nur 1,5 Wochen Alltag und dann ist schon wieder Tanzen auf der Mühle. Egal wie das nu stattfindet, ich freu mich so auf die Leute. Hachhach! Und keine zwei Monate später kommen die Heldengroßeltern nochmal und dann ziehen wir auch schon fast um… Uiuiui!

Die DHH die sich der Heldenmann anschaute werden wir aber wohl nicht bekommen, zumindest hat gestern jm. anderes den Zuschlag bekommen. Mikroskopische Restchancen bleiben, denn noch hat ersiees nicht unterschrieben, aber wer das Haus nicht will ist selbst schuld. Es ist genau groß genug, ganz neu, mit Kamin und Energieeffizienklasse A, günstig und mit 500m² Garten und Hühnerstall…das wäre auch zu perfekt gewesen. Ich konnte mich auch nicht zurückhalten und musste gleich ganz viel Hühnerdinge recherchieren 😀 Aber besser als Nachrichten lesen ist das gerade allemal.

Aber die Wohnung haben wir sicher, die wurde auch besichtigt und die ist riesig groß, sonnig und sehr schön. Und sogar mit mehreren Balkonen (und somit viiiiel besser als das von mir eingeplante Worst-Case-Szenario). Also alles gut, was das angeht und der schlimmste Umzugsstressfaktor ist schonmal beseitigt. Meinen Arbeitsvertrag ab September mit meiner Solarfirma hab ich auch ausgehandelt. Umzugsunternehmen haben wir auch. Fehlt dann noch Schule und Hort und dann ist das schlimmste hoffentlich geschafft:)

Am meisten freue ich mich auf: Saunalandschaften, Larp, Eisdielen, Cafes als Ausflugsziele und ganz viele coole Museen. Jetzt muss man die nur noch im Herbst auch benutzen dürfen. Das wird seltsam in Deutschland nächste Woche. Hier ist von Corona wirklich nix mehr zu merken. Es werden halt nach und nach alle krank (5 von 5 Følgegruppenfamilien und 4 von 5 Nachbarfamilien sind schon durch – und die eine die es nicht hatte ist höchst verwirrt),aber bislang *aufholzklopf* keine Katastrophenmeldungen. Und auf der Intensivstation ist trotz der hohen Inzidenzen bisher tatsächlich alles sehr ruhig. Also ggf doch die richtige Taktik? Das weiß man vermutlich erst in ein paar Jahren…

14.11.2021

14.11.2021

Die U und ich hatten eine Idee von der ich lange nicht überzeugt war ob sie wirklich gut ist. Wir wollten schon immer mal in Gewandung wandern gehen und aufgrund von übermäßigem Konsum von Videos über draußen schlafende Menschen kam dann die Idee auf das mit einer Übernachtung in Larpklamotten zu verbinden.

Also schnell noch nen halbwegs tauglichen Rucksack zu U bestellt und dann einen Großteil der Deutschlandtourvorbereitungszeit damit verbracht Packpläne zu machen und Felle Probe zu liegen und 346236 mal zu überlegen, ob es nicht total bekloppt ist, den Draußenschlaferstversuch Mitte November zu starten…nunja;)

Am 13. waren dann auch prompt 6° und Nieselregen. Aber nun hatten wir uns das vorgenommen und wir fuhren dann halt zum Übernachtungsplatz mit Backup-Pfadfinderhütte, der war zwar weiter weg aber falls es dann noch total schütten sollte, hatten wir wenigstens ein Dach. Nach 3234 mal umpacken hatte ich auch alles zur Zufriedenheit am Rucksack festgetüddelt, das ging tatsächlich recht gut. Da wir erst um 18 Uhr los konnten war es dann am Bestimmungsort schon stockfinster und die Suche nach Isolationsmaterial entsprechend schwierig. Schliesslich hatten wir einen Haufen Äste bzw. einen Haufen (nasser) Blätter zusammen und stellten uns auf eine tendenziell schlaflose Nacht ein.Aber tatsächlich war es ziemlich gemütlich an unserem Feuerchen:)

Kinderpunsch am Lagerfeuer

Gefroren haben wir dann tatsächlich gar nicht, es war auch immer einer von beiden rechtzeitig wach um Holz nachzulegen und wäre nicht das Problem, dass sich mein Hüftknochen als Seitenschläfer dann doch sehr über den harten Boden beschwerte, dann hätte ich echt gut schlafen können. Also voller Erfolg! Morgens gabs dann warmen Brei aus dem Grapen und jetzt sind wir ganz euphorisch am planen ob wir unsere nächsten Larps nicht vielleicht mit kompletter IT Anreise machen:)

13.11.2021

13.11.2021

AG1 hat sein Büro wirklich komplett am Ende der Welt (ok, es sind nur 20 min nach Mainz, aber gefühlt). Dazu trug noch bei, dass es an beiden Tagen total nebelig war und man niemals weiter als 100m gucken konnte. Es soll ja gerüchteweise Weinberge geben dort, so sagt nan… Es waren aber alle sehr nett, schickes Büro mit riesiger Dachterrasse und der Kollege mit dem ich hauptsächlich zu tun hab kam auch extra aus der Elternzeit kurz vorbei zum Kennenlernen, das war schön. Noch dazu hab ich nach eifrigem Recherchieren nun auch einen Firmenrechner, das vereinfacht einiges (und mein Privatrechner wird nicht mehr Abends durch irgendwelche Analysen blockiert, wenn ich ESO spielen will;)).

Abends war dann Laternenumzug, da hab ich mein Heldenkind schon sehr doll vermisst. Ich fürchte ja nächstes Jahr ist er dann zu alt für Laterne laufen und diesen Teil haben wir jetzt einfach verpasst. Naja…

Abends in Saulheim etwas zu essen zu finden war dann interessant. Ich schlenderte ja noch ganz motiviert los, aber das einzige was offen hatte, war eine Pizzeria die eher nur Lieferservice war und deren Belegschaft sehr irritiert aussah, als ich kundtat, dass ich mich gerne hinsetzen und meine Pizza dort essen wolle… Naja, aber schnell gings zumindest. Und dann schnell ins Hotel und ein bisschen Schlaf nachholen, das war auch hervorragend;)

11.11.2021

11.11.2021

Besuch bei C in Bonn, das war schön:) Das Baby dort ist schon gar kein Baby mehr, sondern ist still und heimlich schon ganz groß geworden, kann sich schon hochziehen und brabbelt ganz vergnügt vor sich hin. Wir waren zweimal essen gehen, was auch zu einem gänzlich unbewohnten Vergnügen geworden ist. Ganz viel Zeit zum reden gehabt. Und einmal mit Trage im wunderschönen Herbstwald bei Sonnenschein wandern gewesen, das klappte auch sehr gut (auch wenn draußen wickeln im Herbst nicht immer das reinste Vergnügen ist).

Nun bin ich immer noch sehr unausgeschlafen… Auf zu AG 1 irgendwo südlich von Mainz.

7.11.2021

7.11.2021

Deutschlandtour Teil 1.

Wenn man auf der Fähre ne Kabine hat, dann ist das wirklich super entspannt. Diesmal hatte ich erstmalig eine Einzelkabine. Es ist recht eindeutig auf welche Zielgruppe die zugeschnitten ist:

Aber es war wirklich sehr gemütlich und ich habe mich einfach direkt mit meinem Buch in mein sanft schaukeldes Bett gekuschelt. Ich mag ja Fähre fahren…

Die Fahrt nach Kiel am nächsten Morgen ging auch gut, fix was gegessen und dann mit Freundinnenkind und Kontrabass zunächst nach Lüneburg um selbiges dort bei der Verwandtschaft abzuliefern. So ein Kinder-Kontrabass ist ja schon groß….ich will mir nicht vorstellen wie man die Erwachsenenversion transportieren kann – ich hoffe das Heldenkind bleibt bei seinem aktuellen Wunsch Gitarre zu lernen 😀

Danach umfuhren wir diverse Staus und waren dann (nachdem uns das Navi zwischenzeitlich noch zu einer Fähre lotste, die um die Uhrzeit definitiv nicht mehr fuhr) um 9 auf dem Con. Auf dem Programm: Mohnfest mit den Bardengauern auf Wasserschloss Wülmersen. Ungünstigerweise war dies eines der wenigen Cons auf denen ich war, wo das Time-In nicht mehrere Stunden später als geplant stattfand, also heimlich aufs Zimmer geschlichen, Magdklamotte angezogen und dann auf ins Vergnügen. Nach 2 Jahren Pause war es tatsächlich erstmal schwer ins Spiel zu kommen, besonders weil wir mehrere neue Chars dabei hatten, aber dann war es ein superschönes und entspanntes Con es war voll schön mal wieder unterwegs zu sein:)

Things to remember:

  • Wie wir im Stockfinsteren in den dunklen Keller herunterkrabbelten,weil es das Gerücht gab, dass da ein Schatz liege. Und da irgendwas herumspukte – huh, das war aufregend. Das irgendwas ließ dann dort ständig zwei Kupferstücke fallen. Und es gab da komische Käfer, die wir todesmutig in Sophias Schale einfingen und dann stundenlang nicht loswurden, weil niemand wusste was das für Viehzeug ist. Nur den Schatz, den fand am Ende jemand anderes.
  • Wie wir erst weniger und dann sehr fleißig Bändchen beim Volksfest sammelten, besonders nachdem Emma die Idee hatte einfach alle zusammenzulegen, damit dann ein Tiisgrather Mondprinz wird und wir uns das Preisgeld teilen können. Die Bänder konnte man entweder gewinnen oder anderen Leuten vom Gürtel klauen (natürlich nur wenn man sich nicht erwischen lässt) bzw. weitergeben. Leider gab es zwei Mägde, die allen anderen (schöne Augen machten) ihre Bänder abschwatzen, aber während Nr. 1 mit 82 Bändchen unerreichbar vor uns war, war Nr 2 nur 7 Bänder vor uns. Das weckte den Ehrgeiz und nachdem Linhardt heldenhaft noch ein Band beim Schnapsroulette gewann und Sofia Magd 2 noch 10 min vor Ende todesmutig drei vom Gürtel mopste, kamen wir am Ende dann knapp mit 49 zu 46 Bändchen auf den dritten Platz. Sehr schade:)
  • Der Knechtwettbewerb hatte als eine von drei Aufgaben zwar „Minne“ (sind das Ritter oder was?) aber beim Talentwettbewerb gab es lustige Dinge. Z.b. der Kartoffelknecht
  • Wenn Fräulein Mälzer nicht dabei ist, kann niemand den Herren aufhalten wenn er mal wieder auf solche abstrusen Ideen kommt, wie sich selbst die Hände zu waschen
  • Das Buch mit dem Armen Ritter, der Rüben züchtete, einen Radieschenthron hatte und dessen Radieschen-Helmzier von seinem verschmachtenden Pferd Ajax verspeist wurde.

Ich habe auf jeden Fall viel zu wenig geschlafen und freue mich total drauf nächsten Herbst wieder in Deutschland und somit dann öfter auf Con zu sein. Nun geht es zu C nach Bonn und der ICE hat wie üblich ne Stunde Verspätung, aber im Gegensatz zum Stau im Auto wird dadurch ja hauptsächlich das Ticket billiger 😀

Liarvatnet

Liarvatnet

Gutes Wetter und letzte Chance bevor mal wieder Langarbeitswochen beim Heldenmann sind? Also fix nochmal los ins Gesträuch:)

Diesmal zum Liarvatnet in Forsand. Da muss man zwar durch den teuren Tunnel, aber dafür ist es superschön und doch etwas wilder als hier auf der Stavangerseite.

Liarvatnet

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen einmal um den See und dann zum Foresnesvatnet zu laufen um dort zu nächtigen, aber da dort keine Abendsonne war, landete ich dann mal wieder an einem Berghang mit Aussicht;) Mit Hängematte ja alles kein Problem. Diesmal hatte ich statt Gaskocher so einen winzigen Hobo-ofen mit und bin total begeistert. Um einen Liter Wasser zu kochen braucht man echt nur so ne Hand voll Kroppzeug (also Heidekraut und ein paar dünne Stöcke). Voll gut! Und wenn man nen Stein drunter hat auch ziemlich sicher. Der kommt jetzt öfter mit:)

Hängemattenaussicht der Woche

Ansonsten wird es jetzt schon 19:30 dunkel, da braucht man ein gutes Buch:) Weitere Testergebnisse: Bei weniger als 10 Grad wirds mit diesem Schlafsack ohne Zelt langsam kalt. Außerdem: In einer wackeligen Hängematte in ein Inlet krabbeln was nur oben etwas offen ist, ist was für Turnkünstler. Und ich muss mir in der Hängematte nen Wecker stellen,ich schlafe sonst bis um 11. Und dann wird das nix mit weit wandern…

Auf jeden Fall muss ich da dringend nochmal in die Ecke. Und eins ist gewiss: man muss sich keine Sorgen machen, dass es zu wenig Parkplätze gibt:D

Ich weiss ja nicht wen die da noch alles erwarten…
Veraland

Veraland

Ab Montag soll es regnen, also schnell noch das potenziell letzte Sommerwochenende genutzt und nochmal draußen genächtigt. Und weil es im Urlaub so schön war diesmal mit der Hängematte.

Der Weg von Veraland (ein großer Bauernhof) führte zunächst nur über Weiden und der kleine See den ich mir nach Betrachtung der Karte als Ziel ausgeguckt hatte, war in der Realität ein von Kühen und Schafen ziemlich stark frequentierter Tümpel. Uäh! Also beschloss ich, dass die zwei Liter Wasser die ich dabei hatte dann halt reichen müssen und suchte mir einfach einen Platz mit toller Aussicht.

Aussicht aus der Hängematte
Aussicht beim Abendessen
Aussicht nach dem Abendessen:)

Das hat meiner Meinung nach ganz hervorragend funktioniert;) Der Platz wo ich zwei ausreichend große Bäume im richtigen Abstand fand war dann zwar eeetwas kletterig und ich hatte leichte Bedenken, dass ich mir nachts in einem der Löcher unter der Hängematte die Beine breche, aber ich war dann einfach sehr vorsichtig und nach einer wundervollen, aber unfotografierten Frühstücksaussicht ging es dann wassermangelbedingt auf dem kürzeren Weg wieder gen Heimat. Ich wäre zwar gern noch auf einen der Berge geklettert, aber auch so war das sehr schön:)

16.08.2021 – Lysefjord

16.08.2021 – Lysefjord

Das positiv denken hat sich gelohnt und wir hatten tatsächlich wundervolles Wetter am Morgen unseres Paddeltages. Trotzdem gingen wir erstmal shoppen und shoppten sehr erfolgreich große Mengen Wollkleidung in allen Formen und Farben:)

In Ålgard vor dem Outlet haben sie umgebaut, da gibt es jetzt einen tollen Vorplatz mit Sandstrand am Bach und vielen Spielplätzen. Dahin setzten wir unsalso samt unseres für norwegische Verhältnisse unfassbar günstigen Pizza-Takeaways und liessen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Dann fuhren wir zum Lysefjord. Stellten uns auf den Parkplatz. Und es begann zu Regnen und Gewittern…. ich muss sagen ich fühlte mich etwas veräppelt vom Wetter. Auch unser Guide rief gleich an: es würde ja jetzt unvorhergesagterweise Gewittern. Das sei ja nicht so gut auf dem Wasser… Zum Glück war noch ne halbe Stunde Zeit und wir einigten uns darauf dann einfach etwas später loszufahren. Und siehe da: Nach einem letzten Donnerschlag zur Warnung kam die Sonne wieder raus:)

Das Paddeln war dann sehr schön! Es ist ein krasses Gefühl unter einer 600m hohen Felswand herumzupaddeln in seinem winzigen Kajak. Und die Landschaft ist einfach nur so schön!! Außerdem hab ich viel über Tourplanung und Windverhältnisse in Fjorden gelernt das war auch super.

Nach der Tour fuhren wir dann noch zum Nachbarstrand (an der Anzahl der dort auf dem Parkplatz versammelten und das Wohnmobile-verboten-Schild missachtenden Camper konnte man erkennen, dass der Platz wohl auch bei Park4Night eingetragen war) und freuten uns, dass zwei günstige Pizzamenüs sogar für 2 Mahlzeiten für 3 Leute reichten. Kalte Pizza im Abensonnenlicht am Fjord, was könnte schöner sein;)

18.07.2021

18.07.2021

Nachdem ich ja in der Sørmarka (= Waldgebiet mitten in Stavanger) schon eine schwarze turorientering Tour gemacht habe, die zu 90 % von Wegen aus zu erledigen war, hatte ich mir für heute eine „echte“ schwarze Tour in Stølsvik vorgenommen. Die konnte man praktischerweise sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen, in diesem Fall per Fähre. Das fühlt sich immer gleich nach Urlaub an.

Da ging es dann auch gleich richtig ins Gestrüpp – Puh! Karte und Kompass fand ich lustig, aber die ganzen stacheligen Büsche und hüfthohen Grasbüschel voller Zecken, die konnten mich nicht so überzeugen. Dafür aber alle angesteuerten Marker ohne große Probleme gefunden. Es war aber auch genügend Terrain da, dass man sich auch ohne Kompass zurechtfand.

Nur einen hab ich nicht gemacht. Der war oben auf einem ziemlich steilen Hügel und ich hatte nur noch 45 min bis zur Fähre. Dafür hab ich auf dem Weg dahin noch ein paar hübsche Seen besichtigt:)

Das war spaßig, aber ich bin ein großer Fan von Wegen. Hoch lebe der DNT!