20.10.2021

20.10.2021

Hurra, nach 1.5 Jahren endlich mal wieder in Deutschland und bei den Großeltern. Freitag Abend nach der Schule machten wir uns auf zur Fähre und nachdem wir dann in eisiger Kälte noch gucken mussten, bis das Schiff betankt war und ablegte, hatten wir eine sehr gemütliche Nacht in unserer Kabine (ich mag ja Schiff fahren!). Die war nur leider um 5:45 vorbei, dann war das Heldenkind wach und total aufgekratzt, denn bald waren wir ja bei Oma und Opa.

Naja…zumindest in der Theorie, denn nach dem Überqueren der Grenze stellten wir uns in den Stau und Stopp-and-Go-ten wir dann doch recht langwierig vor uns hin. Aber irgendwann waren wir da und dann musste sogleich voller Elan gespielt werden.

(Huch,nun ist schon Sonntag – es wird also eine etwas kürzere Zusammenfassung;)). Am Sonntag besuchten wir den Heldengroßvater in der Reha, denn dieser hatte Knie. Humpelte aber schon wieder ganz ordentlich, so dass wir erst zum Griechen, dann zum Café und letztendlich zu so einer kleinen verwachsenen (sehr seltenen!!11) Buche humpeln konnten, welche das Heldenkind mit großem Elan bespielte.

Den Rest der Woche hatte ich mir dann (da ich nun ja unterwegs arbeiten kann) meine Arbeit mitgebracht. Allerdings musste dafür mein alter Laptop herhalten (ich brauch echt keinen neuen, ich habe jahrelang keinen benutzt) und der spinnt seit dem Update auf Windows 10 leider. Allein die Einrichtung war die reinste Freude, aber nachdem er dann Sonntag Abend nochmal zwei Bedenkstunden brauchte, funktionierte er dann entgegen aller Befürchtungen zwar langsam aber zuverlässig. Aber einen Geschwindigkeitsrausch erlebte man da jetzt nicht gerade;) Muss ich meinem AG doch nochmal einen Rechner abschwatzen…

Montag Abend hatte ich mich dann in Hannover zum historischen Tanzen eingeladen, das war sehr großartig. Und ich hatte noch nicht mal alles vergessen:) Nur etwas schwer zu finden war es – sehr witziger Tanzort, in einer alten Kapelle von einem umgebauten Schwesternheim. Des war schön!

Di dann 12 h unterwegs für 7 h Arbeit in HH. Den Stau und die Fahrerei habe ich wirklich nicht vermisst. Heldenkind und Großmutter waren währenddessen im Dinopark und gruben nach Gold, Edelsteinen und Dinospielzeugen -das war eindeutig die erbaulichere Art den Tag zu verbringen;) Dann wurde noch der Heldengroßvater aus der Reha gerettet, da war dann noch jemand froh!

Mittwoch hatte ich dann noch Besuch von einer Freundin, Do kam die jüngere Heldenschwester samt Gatte und Samstag fuhren wir dann alle gemeinsam die neue Wohnung der mittleren Heldenschwester besichtigen (und tarnten es als Umzugshilfe:D). Das ist ein krasses Teil, mit elektrischen Küchenschränken und als Highlight noch ein vollautomatisches Klo mit Abspritzfunktion und beheizter Klobrille. Und Garage + 2 Kellerräumen. Da lebt man dann auch mit den schnörkeligen Gold-Fenstergriffen;)

Und Sonntag dann (ohne Stau diesmal) zurück zur Fähre und vorher noch zwei Stunden an den Strand. Das war auch super. Aus irgendeinem Grund wurden wir auf Außenkabine mit Fenster hochgebucht, was ja prinzipiell toll ist aber in diesem Fall nur den Effekt hatte, dass das Heldenkind rausgucken musste und total aufgekratzt war. Dabei war es dunkel und echt nix zu sehen…nunja. Ich hatte ein bisschen Bedenken, weil wir ja früh aufstehen und das Heldenkind dann direkt in die Schule musste, aber er schlug sich wacker, wollte auch nicht früher nach Hause und schaffte dann sogar noch die Hausaufgaben.

Es war auf jeden Fall unglaublich schön mal die ganze Familie wiederzusehen. Und das Heldenkind schwärmt immernoch vom stundenlangen UNO spielen – das war fast noch besser als Dinopark;)

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