12.-14.07.2024 – Gewanderung Sommeredition

12.-14.07.2024 – Gewanderung Sommeredition

Nachdem unsere Mitwandernden gänzlich unverständlicherweise anmerkten, dass es ja auch nett sei vielleicht mal nicht im November zu wandern, versuchten die U und ich unser möglichstes in den gut gefüllten Kalendern einen Termin zu orten, fragten mehrere Monate im voraus ob wer mit will – und waren dann doch zu zweit. Nungut, davon lässt sich nicht abhalten was ein echter Gebüschwerkler sein will;) Trotzdem war die Orga dann nicht mehr so hoch auf der Prioliste und nachdem die ursprünglich mal auf 4 Tage Dänemark geplante Tour schon auf 3 Tage geschrumpft war, legten wir Dienstag fest, dass wir uns dann einfach in Wittenberge treffen – das ist in BB wo biwakieren erlaubt ist und ziemlich mittig zwischen Kiel und Potsdam. Sonst hielt sich unser Wissen über die Gegend tendenziell eher in Grenzen. Und auch für OSM ist das eher terra incognita wie es scheint – aber es gibt ja zum Glück auch noch Topokarten mit Wegen und GIS-begeisterte Sarahs, also noch fix irgendwelche Orte gesucht, die Wald an Wasser hatten und nicht so überlaufen aussahen. Die Wege dazwischen waren eher kurz, aber das Wetter auch eher warm, das passte gut zusammen, wenn man eine Schattenpflanze ist:)

Also am Freitag um 10 die U am Bahnhof eingesammelt, Parkplatz gesucht und los gings. Kraxe packen ist mittlerweile schon Routine und auf dieser Tour wollten wir „Unterwegs im Sommer ohne Feuer“ und „Wasser filtern“ ausprobieren. Aber schwer sind die Dinger immer noch…wir stellten am WE fest, dass 2-3 km gehen und dann ne Pause ein ziemlich guter Rhythmus ist:) Also ging Etappe 1 bis irgendwo im Wald ohne Blaubeeren aber mit Mücken, und Etappe 2 bis zum potenziellen Lagerplatz 1. Der wäre im Winter sicherlich geeignet gewesen, im Sommer aber kopfhoch mit Brennnesseln bewachsen…nungut… Die Wiesen an der Stepenitz sahen aber trotzdem vielversprechend aus, also stellten wir das Zeug in ein kleines idyllisches Wäldchen zwischen Kuhweiden und gingen ohne Kraxen auf Erkundungstour. Die Halbinsel die ich auf der Karte als Option 2 ausgekundschaftet hatte, erwies sich auch als Dschungel und nur Wintertauglich, aber das Wäldchen war schon echt nett mit der Wiese am Fluss daneben, also vielleicht einfach da bleiben? Also machten wir erstmal Picknick und dann schnitzten wir ein bisschen und als wir es gerade so richtig gemütlich hatten kamen doch dreisterweise tatsächlich Menschen vorbei! Und komische Autos wo Leute doof rausguckten. Und dann wollte der Bauer auch noch exakt diese Wiese mähen…Frechigkeit! Wo wir doch genau da schlafen wollten! Obwohl unsere Ri und Janka Sommerklamotten sehr nach Landstreicher aussahen, das muss man schon zugeben…

Also überlegten wir sehr lange rum, probierten währenddessen den Filter aus (funktioniert gut, man braucht ein Schöpfgefäß, ein größeres Rauspumpgefäß und natürlich Flaschen) und schafften es am Ende mit viel Mühe uns zu überwinden den Bauern in unserem landstreicherundgarnichteindeutigmittelalterlich-Outfit einfach zu fragen, ob wir auf seiner Wiese schlafen dürfen. Durften wir, er amüsierte sich sehr. Danach wars dann sehr entspannt:) Also baute U noch ihre Säge fertig, ich schnitzte einen weiteren Löffel und upsa, Gewitter war ja auch noch angesagt… Also schnell Tarp aufgebaut, aber hmm…nicht der ideale Gewitterplatz mit Wiese und Einzelbäumen druff. Also nicht ins Tarp gekrabbelt, sondern bei Sturzregen und zunehmender Dunkelheit um 9 doch noch schnell die 2 km zum vorher gewittertaktisch platzierten Auto gejoggt. Da saßen wir dann sehr nass und sehr lange drin, denn das war ein hartnäckiges Gewitter und als wir irgendwann um 11 mal aussteigen wollten, kam prompt ein Blitz und ein Rumps und dann blieben wir doch noch bis 12:15. Gähn… Unser Tarp hatte bisher auch nur leichten Dauerregen abgewettert, es war also sehr spannend mitten in der Nacht im Finsteren mal zu gucken, ob und was da jetzt noch trocken war. Fazit: Is halbwegs trocken, die Wolle sackt aber so durch, dass man bei unserer Aufbautechnik am Fußende keine Füße mehr unterbringen kann, außer es sind so platte Entenfüße;) Aber Wolle wärmt auch nass, das wissen wir ja seit dem letzten Novemberausflug;)

Am nächsten Morgen wars dann bedeckt, niemand kam vorbei und wir trödelten erstmal noch so lange rum, bis das Tarp trockengepustet war. Sonst isses echt schwer… Dann gings weiter durch den Wald und zum nächsten Bach, der Rose. Auch wenn Lageroption 3 ganz hübsch war, war der Bach eher ein Steh- als ein Fließgewässer und die Wiese daneben hieß auf der Karte Totenfeld, was trotz aller Schönheit irgendwie gut die Stimmung dort widerspiegelte. Also Pause mit Schnitzen und Briefeschreiben, Kraxe da gelassen und Kundschaftstour (diesmal durch Wald mit Blaubeeren) bis zum Jeetzbach. Und da war es dann wirklich noch viel schöner als an der Stepenitz, mit Aussichtsbank, Wäldchen im Abendlicht und vielen Schmetterlingen, Libellen und Hummeln. Also Pause gemacht (wir haben viiiele Pausen gemacht, aber warjaauchwarm;)) und dann zurück und das Gepäck geholt. Hier gabs zwar viele Mücken, aber das war bei der Schönheit gut zu verschmerzen;)

Leider merkte ich da schon, dass ich kränkelte, was die Freude etwas trübte, aber schlief dann trotzdem halbwegs OK und morgens sollte es ja nur noch zum Auto gehen, damit ich pünktlich um 2 zum Chorkonzert wieder in Potsdam war. Bis auf das der halbe Chor sich Mittwoch bei der Probe mit Corona angesteckt hatte und das Konzert dann ausfiel, wie ich nachts beim checken des Gewitterstatus las…tüdüm… Endlich mal mit Corona im Wald schlafen…läuft:D Zum Glück wars nicht so schlimm bei mir, auch wenn ich morgens vor lauter Geschniefe irgendwann unwillig aufstand – und dann aber so zauberhafte Morgenstimmung im Tal war, dass ich gleich ganz versöhnt war:) Frühstücksbrei, eingepackt um 11:30 am Bhf. Das war fein:) Aber nächstes Mal lieber wieder im November und dafür mit Feuer.

28.-30.06.2024 Geburtstagswochenende

28.-30.06.2024 Geburtstagswochenende

Huff, der Weg zum Wochenende war ein aufregender. Das Heldenkind war erst Donnerstag wieder richtig fit, hatte aber immer noch ne fiese Stelle am Fuß bei der wir uns nicht sicher waren, ob es ihr gut tut stundenlang in mittelmäßig sauberem Flusswasser eingeweicht zu werden. Der reichlich angesagte Regen fiel aus und es drohte Waldbrandstufe 3 und somit Grill- und Feuerverbot (was ich basierend auf dem Wetterbericht gar nicht in Betracht gezogen hatte und somit keinen richtigen Plan B hatte). Aber irgendwie hat es dann doch alles geklappt.

Donnerstag Abend kamen die Heldengroßeltern als Hilfstrupp und den Freitag morgen verbrachten wir wettergerecht mit backen und vorbereiten in der viel zu kleinen und durch den Backofen nur marginal zu warmen Küche – uff! Mein Logistikplan beinhaltete weiterhin mit Rad und Anhänger den Transport vom 1km entfernten Parkplatz zum Gelände zu über nehmen, also schön bei 27° nach Nedlitz geradelt – was war ich froh, dass es zumindest windig war, dadurch fühlte es sich deutlich erträglicher an. Aber eigentlich war ich nachdem alles Zeug auf dem Gelände war auch schon fertich mit der Welt;) Besonders zuträglich auch immer wenn man die Nächte vorher lieber mit Grübeln statt schlafen verbringt. Zum Glück konnte man ins Wasser hopsen zum abkühlen (und aufwachen) und dann trudelten so nach und nach alle Gäste ein, Grill und Feuer war ok, wir hatten (mehr als) genug zu essen, niemand fand es doof, dass es nur eine eingeschränkte Getränkeauswahl gab, alle fanden einen Schlafplatz, der Heldenkindfuß fiel nicht ab und Monsieur wurde trotz stundenlangem Spielen im Wasser auch nicht direkt wieder krank, die Mücken waren nervig, aber nicht so schlimm wie befürchtet und alles worüber ich mir noch so Sorgen gemacht hatte, löste sich nach und nach in Wohlgefallen auf;) Und danach war es wirklich ziemlich großartig und genauso wie ich mir das vorgestellt hatte:) Mit quatschen und paddeln und baden und die Kinder spielten bis auf einen einzigen Streit super toll und langweilten sich kein bisschen. Der im Vorfeld von der Vermieterin angekündigte Waschbär war auch da – die sind ja trotz invasiver Art einfach ganz furchtbar niedlich… Auch wenn er auf der Suche nach was zu essen alle Getränke abräumte und bei dem ein oder anderen schon fast auf dem Schoß saß – erbeutet hat er trotzdem nix;) In der letzten Nacht regnete es dann noch ein bisschen, aber wir kamen alle trocken nach Hause und nachdem ich um 2 alles ausgepackt hatte, hab ich den restlichen Tag aus Versehen komplett verschlafen 😀 Da war ich dann doch etwas fertig…

Ich bin super froh, dass ich so tolle Freunde und so eine großartige Familie habe und immer noch ganz beschwingt, trotz nerviger Arbeitswoche:)

Und ich hab genau ein einziges Foto gemacht: Dreckige Füße vor Schlafplatzaussicht:D Fotospenden werden also dankend entgegen genommen;)

18.06.2024

18.06.2024

Und sonst so…ich geh mal wieder nach:

Pfingsten wollten wir eigentlich länger paddeln. Aber dann hat ja das Heldenkind leider ne Gräserallergie und regnen sollte es auch und alles anstrengend, deshalb wurde es am Ende dann doch nur ein Tagesausflug, ohne den Heldenmann, aber dafür mit netter Begleitung von L. samt Leihkind für unser Boot. Los gings an der Pirschheide, durch Petzinsee und Wentorfgraben bis nach Wildpark West. Dort machten wir Mittagspause und obwohl die beiden Mädels schon so groß sind, beschäftigten sich die drei dann doch ganz gut und spornten sich unterwegs super zum paddeln an. Wir entschieden uns dann, unsere Eispause im Glindower See zu machen statt in Werder. Selbiges war nicht so klug denn der Glindower See ist wirklich mal so gar nicht paddelfreundlich. Alle Ufer in Privatbesitz und die Gaststätte am Campingplatz hat riesige Monsterschilder aufgestellt, dass anlanden mit Booten verboten ist. Gutes Timing, dass wir genau zum Gewitter in diesem See waren…. Also drückten wir uns miesepetrig im Wasser vor dem Campingplatz herum und warteten, dass es aufhört zu grollen. Wenn das Gewitter zu uns gekommen wäre, hätten wir den Platz einfach trotzdem gestürmt;) Tat es dann zum Glück nicht, aber woher nun ein Eis nehmen, wenn man hier so unerwünscht war? Am Ende nahmen wir nen Eisladen der etwas vom Wasser weg lag und zwei Leute saßen in den Booten die Motorbootbrandungen aus und bekamen dann sehr angeschmolzene Eis geliefert;) War auch lustig. Nach 6 h waren wir dann zurück, das Heldenkind hat superviel gepaddelt und es war voll schön:) Hätte nur etwas wärmer sein können.

Am nächsten WE stand dann der Heldenkindgeburtstag an. Wir organisierten trotz vorhergehendem Übungsstress beim Heldenmann mit recht wenig Aufwand eine ziemlich coole Monster-Jäger-Schnitzeljagd mit Eiseiern zum zerdeppern, Klopapierschlagen zum wasserpistolieren und Kartonpinata am Ende.

Leider wollte das Heldenkind nur zwei andere Kinder einladen. Davon war dann eins krank…aber der verbliebene Gast und das Heldenkind hatten sehr viel Spaß und letztendlich sind die Gäste ja egal, man macht es ja eh fürs eigene Kind;) Und nun ist mein wundervolles kreativ-verrücktes Heldenkind schon riesig groß und 9 Jahre alt. Das ist echt irre!

Am WE drauf schon wieder Action, denn da ging es zu den Heldengroßeltern. Zum Glück ist es da immer sehr entspannt, auch wenn uns der Heldenmann noch nach Elstal bringen musste, weil der Zug nach Spandau einfach direkt mal ausfiel. Da waren wir dann minigolfen und schwimmen üben im einfach-nur-Schwimmbad-ohne-Schnickschnack. 100m schwimmt er schon, irgendwann wird auch dieses Kind Freischwimmer schaffen, whoopwhoop! Das Heldenkind machte außerdem leckere Algensuppe (und befreite nebenbei den Teich von Algen) und so ein Garten ist auch einfach sehr schön.

Nächstes WE: Mehr Action (wen wunderts), denn da war die U samt Kinderschar zu Besuch. Die 3 spielten unglaublich großartig, wir Erwachsenen machten schicke Birkenrindendosen (mit fast haltendem Boden) und Baden im See waren wir auch noch. Auch das war super schön!

Am WE drauf war nicht so viel, nur am Sonntag waren das Heldenkind und ich beim Fahrradkonzert, denn es gab überraschend noch Karten und ich wertete dies als Zeichen selbige schnurstracks zu kaufen;) Das Prinzip ist, dass man im großen Pulk eine vorgegebene Route abradelt und es an den Stationen zwischendurch Musik oder sonstige Kunst gibt. Und da gabs dann eine extra Route für Kinder, die mit 18km auch echt schaffbar war. Klang also super, war aber von der Auswahl der Vorführungen eher so mittel. Allein schon, dass es mit 10 min bestimmt sehr künstlerisch wertvollem aber für Kinder eher langweiligen Glockenspiel losging und sich dann eine Kraftjonglage eines muskulösen Herren anschloss, die sich in Form und Inhalt auch eher an Erwachsene richtete, verpasste dem Enthusiasmus schon einen deutlichen Dämpfer. Unterwegs gabs dann aber noch eine tolle Zaubershow, Märchen & Greifvogelvorführung auf dem Falkenhof (der wirklich großartig schön gelegen ist) und eine tolle Live Performance. Zu viel Kunst macht mich ja immer höchst skeptisch, aber diese Performance bestand am Ende daraus, dass zwei Damen im Laborkittel Farbtropfen in ein Aquarium tropften und das ganze abgefilmt und per Beamer an die Wand geworfen wurde – und da konnte das Heldenkind seiner Phantasie freien Lauf lassen, das war richtig cool was sich da für Formen und Farbmischungen ergaben. Wie Wolken gucken auf Speed und in bunt;)

Wir nähern uns der Gegenwart: Letztes WE;) Da war am Freitag erstmal Chorauftritt unseres Chorlektivs bei der Fete de la musique und danach war ich noch mit einer vom Chor beim Irish Folk Konzert und dem Potsdamer Kneipenchor. Nachdem es nachmittags noch total geschüttet hatte, war es abends so lau und schön wie man sich eine Mittsommernacht nur wünschen kann. Das war toll (nur tolle Sachen hier).

Samstag dann grillen im Garten, Sonntag rockten wir uns souverän durchs nächste Kapitel Gloomhaven, und schwupps ist heute. Nächstes WE große Geburtstagsfeierei, bin schon ganz aufgeregt! Vorfreude nur etwas getrübt durch aktuell noch krankes Heldenkind welches dazu noch fußversehrt ist und nicht richtig laufen kann…ich hoffe so, dass er bis zum WE wieder richtig fit ist, ich glaube das es dort voll großartig werden könnte für die wilde Kinderschar. Ich hoffe er ist so fit, dass er baden kann. Seufz.

9. – 12.05.2024 – Grenzwacht

9. – 12.05.2024 – Grenzwacht

Laaaplaap! Da das Heldenkind zum Geburtstag eingeladen war, und netterweise der Heldenmann statt den Großeltern aufpasste, war die Anreise diesmal trotz der Entfernung nach Westernohe gar nicht stressig. Am Mi noch einen Abstecher zur Heldenbase und von da aus ging es am Donnerstag morgen mit U und L zum Gelände, so dass wir viel Zeit zum quatschen (und Kleid fertig nähen) hatten und dann sogar noch rechtzeitig zum Aufbau da waren.

Die Grenzwacht ist ein ganz schön großes Turnier mit über 600 Teilnehmern, von dem ich aber irgendwie noch nie was gehört hatte. Zu Unrecht, denn es war sehr schön:) Wir waren diesmal 10 Leute in der Gruppe, sehr nette Neuzugänge und die anderen mag ich auch einfach gerne:)

Ungeordnete Highlights:

  • Die U hatte uns einen Mini-Plot organisiert, damit wir Spiel mit L haben können, obwohl der ein fieser Dieb ist und wir dich rechtschaffene Mägde. Dazu sollten wir eine Geschichte an Leute verteilen von denen wir eine IT Beschreibung hatten, und so waren wir den ganzen Freitag unterwegs um uns durchs Lager zu fragen. Witzigerweise war der, den wir eigentlich anspielen wollten, auch der, der am schwierigsten zu finden war. Auf jeden Fall verpassten wir uns ständig, trafen aber auch dauernd Leute, die uns mitteilten, dass er kurz vorher dagewesen sei. So wurde sowohl unsere Beschreibung von ihm, als auch seine Beschreibung von uns immer genauer – trotzdem fanden wir uns erst nach sehr viel Gesuche. Und konnten dann auf der Rückfahrt im Auto abgleichen wo wir uns überall ganz knapp verpasst hatten;)
  • Da wir zwei Ritter in unserer Gruppe hatten, wurden Emma und Klara als Ersatzteam zum Tjostpferdschieben verdonnert. Zitat Herr Richard als die beiden sich weigern wollten: Ihr habt zwei Hände, ihr habt zwei Füße also könnt ihr schieben 😀 Somit wurden die Röcke gerafft und wir schlugen uns eigentlich ganz wacker. Waren dann im eigentlichen Turnier aber doch nicht notwendig
  • Tanzen mit dem Reinhard (auch wenn Klara sich mit zwei Verabredungen zum Maitanz am Samstag ganz schön in die Bedrouille gebracht hat:D
  • Herrn Richard und Liesl beim Singen und Laute spielen zuhören
  • Herr Elias, der schlechtgelaunteste Ritter ever;)
  • Einladung beim Phönixreich und Wappenspiel (nicht dass ich auch nur eins noch wüsste…)
  • Teamwork beim Tjost

Klara soll ja eigentlich eine eher faule Magd sein, das Konzept funktioniert aber wenn Fräulein Mälzer und Sophia fehlen so gar nicht, denn dann würden OT alle verhungern… Da bin ich also nicht so zufrieden mit, aber sonst war es unglaublich entspannt und schön:)

Ein April im Zeichen des Gartens

Ein April im Zeichen des Gartens

Im April war ich tatsächlich alle Wochenenden in Potsdam – ein sehr ungewohnter aber insbesondere dank Garten auch sehr schöner Zustand:) Also war ich sehr oft mit dem Rad im Garten was ein sehr schöner, wenn auch bei Trockenheit etwas mollersandiger Weg durch den Wildpark ist. Außerdem wanderte ich mit dem Kinde von Golm durch den Wildpark zum Garten, vom Hbf am Wasser lang alleine zum Garten und vom Garten auf Erkundungstour durch Potsdam West. Da das Heldenkind sich momentan sehr viel zum Spielen verabredet (was mich so unfassbar riesig für ihn freut!) sieht der Garten jetzt schon sehr manierlich aus und ist bereit mit allerlei Gemüse bepflanzt zu werden.

Außerdem brachte der April noch die erste Klassenfahrt des Heldenkindes mit sich. Da ich irgendwie einen Zettel übersehen hatte, verpassten wir noch fast den Bus (obwohl wir schon lange fertig waren) und die Klassenlehrerin rief ganz aufgeregt an, wo wir denn bleiben. Da waren wir zum Glück aber schon fast da. Trotz des holprigen Startes lief es aber gut, und auch wenn der beste Kumpel am ersten Abend abgeholt werden musste fand das Heldenkind es super. Und er ist wirklich schon mega selbstständig, alles selbst gepackt und nach der Fahrt auf jeden Fall noch in den Hort – nix mit Heimweh hier;)

Am 27. war dann noch ein großes Benefizkonzert bei dem wir mit dem Chor mitgemacht haben. Dabei waren außer uns noch 7 andere (teilweise ziemlich gute) Chöre, also viel geübt und das Ergebnis klang dann auch sehr schön. Das hat Spaß gemacht, auch wenn ich ja nicht so auf Auftritte stehe.

Das WE drauf war direkt wieder singen angesagt, denn da war Chorlager. Es wurde sehr viel und bis tief in die Nacht gesungen, gab eine sehr knoblauchenthusiastische Kochcrew, schwärmeweise Mücken, lustige Gesellschaftsspiele und nachdem wir beim letzten Mal ein paar historische Tänze als Auflockerung gemacht haben, durft ich diesmal gleich nen Haufen davon anleiten. Das war auch sehr lustig und chaotisch, man vergisst mit den Jahren sehr, wie absurd einem dieses ganze Gegockel und die Referencierei vorkommt, wenn man nie was mit solcherlei Dingen zu tun hat:) Freu mich schon sehr aufs nächste Chorwochenende, das ist auf jeden Fall ein Highlight.

7.4.2024 Summer in the city

7.4.2024 Summer in the city

Anfang April, 27°…na hurra? Aber irgendwie wars dann trotz aller Bauchschmerzen ein tolles WE, deeennn: Ich hab eine Gartenbeteiligung bei der lieben L vom Tanzen. Whoopwhoop! Und auch wenn ich mir ganz dolle einzureden versucht hab, dass ja ein Balkon fast genauso toll ist, irgendwie ist es doch nochmal was anderes. Also war ich Freitag und Sonntag voller Euphorie den Garten entunkrauten (sowas kann einer Person ja schnell über den Kopf wachsen, muahaha, Wortwitz :D). Von hier sind es so 20 min mit dem Rad oder mit Zug + Fußweg, aber da ich nur in Ausnahmefällen gießverantwortlich bin, geht das denk ich. Ich freu mich auf jeden Fall total!

Und ansonsten war es auch ein schönes WE. Am Samstag waren wir mit der L aus Berlin deren musealen Arbeitsplatz besichtigen und haben uns das Museum für Kommunikation angeschaut. Neben (wie ich fand) beeindruckend viel Sicherheitspersonal für so ein kleines Museum gabs auch ne Rallye für das Kind und viele interessante alte Telefonanlagen und Telegraphen für die Mutter. Das war sehr nett:)

Und am Sonntag waren wir mit der A samt ihrer Jungs eine Radtour nach Töplitz machen und die Kinder haben sogar schon angebadet. Soll heißen: Einmal kurz reingetunkt;)

Und so wunderschön sieht es bei uns gerade aus dem Wohnzimmerfenster aus und man kann ganz toll Hummeln und Bienen beobachten. Ich hoffe die schauen auch mal bei meiner Heidelbeere vorbei, die blüht nämlich auch schon…

29.03.2024 – Rügen Tag 7

29.03.2024 – Rügen Tag 7

Das Rumgehänge gestern hat uns allen gut gefallen, deshalb haben wir das heute ungefähr genauso gemacht. Als erste Amtshandlung waren das Heldenkind und ich einen schicken Dschungeltempel aka ein gelandetes Kolonistenraumschliff buddeln. Dann regnete es also spielten wir Zelda (und erreichten das Innere unseres ersten Titans !!111), dann gingen wir spazieren, spielten Zelda, gingen essen, spielten noch ein bisschen Zelda (*hust* war aber auch spannend;)), packten alles ein und dann war der Urlaub ja auch schon wieder fast vorbei.

Das war alles sehr schön und entspannt und es war wirklich nur sehr schade, dass die Heldengroßmutter nicht mit konnte 🙁

28.03.2024 – Rügen Tag 6

28.03.2024 – Rügen Tag 6

Heute war mal nicht so gutes Wetter angesagt, also hingen wir erstmal ein bisschen rum und spielten Zelda. Dann noch ein kurzer Einkaufs- und Eisspaziergang nach Baabe während dem tatsächlich die Sonne rauskam, also guckten das Heldenkind und ich erst Wellen und abends nochmal „Durch die Hecke“ und sonst passierte heute nicht viel. Das war sehr entspannt:)

27.03.2024 – Rügen Tag 5

27.03.2024 – Rügen Tag 5

Stress im Hause Held, denn dreisterweise ist gutes Wetter, also muss man ja was draußen machen, aber was, aber was;) Darf ja dann auch nicht zu weit sein, oder zu steil… Leider ist das eine Fahrrad das zur FeWo gehört auch etwas luftleer, aber es ließ sich auch in der Nachbarschaft keine Pumpe auftreiben…Fahrrad fahren als Gruppenaktivität fiel also ohne größeren Orgaaufwand eher aus. Am Ende einigten wir uns auf den Hochküstenweg nördlich von Sellin und da gab es reichlichst wundervolle Buschwindröschen und Sonne haben wir auch getankt:)

Und da ich noch Lust auf mehr draußen hatte, bin ich danach nochmal alleine mit dem Rad losgetüddelt. Das zweite Rad das zur FeWo gehört, hatte zwar genug Luft, allerdings offenbar auch schon eine belebte Geschichte (mit wenig Wartungsterminen) hinter sich. Zumindest hatte die Schaltung eher so symbolische Funktion 😀 Das stellte sich in Verbindung mit den zahlreichen Hügeln als leichter Bremsfaktor heraus, aber davon lässt sich eine echte Heldin ja nicht abhalten. Also erst die Ruderfähre in Moritzdorf besichtigt..

Und dann noch einen Abstecher zum Reddewitzer Höft gemacht. Die Radwege hier sind super ausgebaut und das Hinterland ist echt idyllisch mit vielen Reetdachhäusern und allen 100m einem besuchenswert aussehenden Imbiss oder Café. Und trotz unspektakulärem Foto war das da am Landspitzenende eine sehr schöne Stimmung.

Ich musste mich allerdings leider etwas sputen, denn das Rad hatte natürlich auch keinerlei Beleuchtung;) Aber 18:20 war ich zu Hause, 18:30 geht die Sonne unter – alles safe;)

26.03.2024 – Rügen Tag 4

26.03.2024 – Rügen Tag 4

Heute war der Grund dran weswegen wir eigentlich mal Rügen als Reiseziel ausgesucht hatten: Wir wollten mal ins Ozeaneum in Strahlsund:) Das ist dann tatsächlich von Baabe auch wieder ne Stunde entfernt (insofern hat sich das nicht so richtig dolle gelohnt;)), aber das Heldenkind freute sich schon riesig, also einen Tag mit wenig Reiseverkehr ausgesucht und los gings.

Das Ozeaneum ist auch einfach richtig toll. Die Ausstellung ist toll gemacht, die Aquarien sind schön und ich mochte auch den Raum mit den Walen. Highlights des Heldenkindes: Ein Krabbenkampf und ein Rochen, der am Boden einen toten Fisch ergattert hatte und daraufhin von diversen Katzenhaien belagert wurde, die immer versuchten unter ihn drunter zu kommen um ihm den Fisch abzuluchsen. Zweimal haben sie es dann geschafft – aber nicht gefressen, sondern den Fisch gleich wieder fallen gelassen. Auftritt Rochen und es ging wieder von vorne los. Das war sehr witzig zu beobachten.

Strahlsund fand ich auch sehr schick, aber die Begeisterung für Stadtbesichtigungen hielt sich bei den Mitreisenden sehr in Grenzen, deshalb zurück nach Hause, buddeln am Strand, Abendessen beim Griechen und nu ist ja auch schon wieder fast Schlafenszeit:)

Heute war sehr schön!