8.-10.5.2026 – Avalon 3
Larp mit den Bardengauern, diesmal die Nachfolgecon für die Avalon 2 auf der Tannenburg in Hessen. Wir freuten uns sehr über die Location, die sonst für mittelalterliche Burgbelebung genutzt wird und deshalb unglaublich hübsch und passend war. Wenn auch etwas blöde zu erreichen (soll heißen: Mit Öffis schwierig bis unmöglich). Aber M holte mich in Kassel ab, die anderen hatten schon das Zelt aufgebaut und fast pünktlich ging es los mit der Anreise:
Klara, Bille, Berthold, Herr Richard und Herr Friedrich waren mit den anderen unterwegs zum Turnier als sie in eine Nebelbank gerieten und sich plötzlich ohne die anderen Mitreisenden in einem unbekannten Wald wiederfanden. Ein seltsames Kreischen erklang und in den Nebeln wurden riesenhafte Käferwesen sichtbar, die zwar nicht angriffen, aber uns auch nicht vorbei ließen. Außerdem wurde noch ein verletzter NSC, dessen Plotrelevanz ich nicht verstand, gefunden und so kämpften wir uns letztlich den Weg zur Burg frei. Dort wurde in der Zwischenzeit ein Dokument gefunden, das beschrieb wie anhand eines Turniers drei Beschützer Avalons ermittelt werden sollten. Aber das war uns eigentlich alles egal, wir wollten nur in den Keller, denn dort hatte die Fee im letzten Jahr gesagt wären Zeichen des Königs zu sehen gewesen und es gäbe Geschichten, dass er unter der Burg schlafen würde. Aber die Tür zum Keller war magisch verschlossen und auch mit dem riesigen Schlüsselbund, den Klara vom Wirt bekam fanden wir keine Tür oder Truhe, die wir damit öffnen konnten. Später in der Nacht ging die Falltür dann aber von alleine auf und wir kamen in ein stockfinsteres Kellerverlies. Mit gefährlichen Sprengfallen, von denen die erste zum Glück nicht von Berthold sondern jemand anderem ausgelöst wurden. Wir bewegten uns also sehr vorsichtig weiter, aber fanden nur Schlangen, Spinnen, Knochen, eine magische Barriere und keine Spur vom König. Da waren wir sehr enttäuscht. Die Fee war auch wieder da, aber Bille hatte ihren Ring wieder und auch wenn sie aus Versehen ohne Einladung was aß, blieben sowohl Erkenntnisse, als auch Katastrophen weitgehend aus. Den restlichen Plot hab ich nicht verstanden, deshalb random Facts:
- Es wurde eine Höhle gefunden mit Knochen und darauf einer Ente (und viele Spinnen). Außerdem ein Friedhof und eine Liebesgeschichte – es stellte sich heraus, dass die Ente die Frau aus der Geschichte war und erlöst werden konnte, indem man die Gebeine ihres Liebsten aus dem Knochenberg raussortierte und bei setzte
- Viel Spannender waren aber die beiden Schädel von Riesenhabichten, die in dem Knochenberg waren. Bille war wild entschlossen, die bei der Fee gegen Informationen einzutauschen, denn die mochte ja morbide Deko offenbar gerne (ausgehend von den Schädeln, Herzen in Kelchen und dem ganzen Kram den sie letztes Jahr in ihrem Lager hatte). Leider fragten wir etwas, was schon bekannt war. Mistepiste. Deshalb verwendeten wir den zweiten Schädel für Billes genialen Plan, der Fee etwas besonderes zu Essen zu schenken, um ihre und Bertholds Schuld zu begleichen, weil beide ohne Einladung etwas gegessen hatten. Wir verzierten den Schädel also mit Rettich-Radieschen-Augen, drapierten ihn hübsch auf einem Brett und hatten sehr viel Spaß dabei. Die Fee war sichtlich irritiert von diesem Geschenk, aber erließ trotzdem beiden alle Schuld.
- Berthold war mächtig wichtig, denn als Siegelträger musste er das Turnier mitorganisieren, das die neuen Beschützer Avalons festlegen sollte. Herr Richard machte auch mit, auch wenn Bille und Klara sehr dagegen waren, noch ein Lehen in den Nebeln und dazu noch voller Käfer zu gewinnen.
- Im Keller hauste ein Untoter Hauptmann, der die Burg nicht verlassen konnte, aber bei den Turnierzweikämpfen auftauchte und plötzlich alle angriff und sehr schwer zu besiegen war.
- Bei den Zweikämpfen wurde Herr Richard am Bein verletzt, an der einzigen Stelle wo er keine Rüstung hatte.
- Emma schickte Berthold Allermannsharnisch, der muss auf Kopf, Herz und Hand aufgetragen werden und schützt vor Verwundungen. Leider kamen wir nicht dazu viel damit zu spielen, weil Berthold als Siegelträger im Dauerstress war
- Klara traf einen Heilergehilfen namens Roquefort aus Bretonien, dem sie beim Heilen zuschauen konnte und der ein großartiges Buch mit Bilderanleitungen zum Heilen dabei hatte, dass sie dann gemeinsam durchgehen konnten. Außerdem nähte sie ihre erste Wunde selbst und kennt sich jetzt deutlich besser damit aus. Huzzah!
- Die Käferwesen stürmten die Burg und kletterten überall rein. Der Wirt verteilte irgendeinen Pflaumenwein, der machte dass in den Leuten irgend so ein Geschwür heranwuchs und sie beherrschte. Klara konnte noch mehr der Magistra beim heilen zuschauen.
- Die Fee nahm auch am Turnier teil, gewann aber kein Lehen
- Herr Richard zum Glück auch nicht, auch wenn er im zweiten Wettstreit (wo es um Recht ging) nur 0,5 Punkte hinter dem Sieger lag. Glück gehabt, denn nach der Siegerehrung und der Benennung der drei Beschützer ( Ein Paladin, ein weißichnichtmehr und eine Gauklerin mit reinem Herzen, die versehentlich eine berührende Rede hielt), hielt die Fee eine gruselige Rede in der sie den neuen Beschützern direkt den Krieg erklärte, da sie uns beobachtet hatte, wir all ihre Freundschaftsangebote zurück gewiesen hatten und nicht würdig waren. Sie würde mit ihren Rotkappen das Lehen von dem Paladin angreifen. Der Auftritt war cool. Außerdem wird jeder angegriffen, der keinen Hofnarr in seinem Gefolge habe..also wir:D
- Klara hatte ein schönes Gespräch mit Herrn Friedrich, weil sie sich Sorgen machte, dass die Gruppe nochmal durch die Nebel gerufen werden würde und dann in den Krieg verwickelt. Sie solle nicht den Mut verlieren, es würde ihr nichts bringen sich lähmen zu lassen, von Katastrophen, die vielleicht kommen würden. Und weil sie so bedrückt war, sprach er ihr das Recht zu, einen Raum in der Burg bemalen zu lassen. Zum Glück kam ich nach etwas Nachdenken auf die Idee die Geschichte von Sophias Tod malen zu lassen, damit ihre Heldentat nie in Vergessenheit gerät.
- Und damit ich sie selbst nicht vergesse nochmal schnell die Geschichte: Bruno, Herr Friedrich, Linnhart, Emma und Sophia waren in Bardengau unterwegs, wo es allerlei Gezücht gab und auch die Statue eines Dämonenfürsten. Shantar erschien Sophia und gab ihr ein Tuch und sagte dass allein Sophia in der Lage sei die Welt zu retten indem sie das Tuch über die Statue wirft. Herr Friedrich versprach Sophia alles zu tun um sie zu beschützen und es wurde ein Plan ausgearbeitet: Der Herr und Bruno würden eine Schneise zu der Statue freikämpfen damit Sophia gefahrlos dorthin käme und Linnhart sollte Sophia festhalten und sie erst los schicken wenn alles frei ist. Aber es waren so viele Feinde, dass es aussichtslos war und Sophia riss sich los, warf das Tuch über die Statue und wurde im selben Moment von einem Schwert durchbohrt. Das Gezücht löste sich auf und das Land war wieder sicher, doch Sophia starb dabei.










